Power Macintosh 7600/120

Ein Meilenstein der digitalen Kreativgeschichte

Autor: Dirk Liesch (mit KI Unterstützung)

Ausstellungsobjekt: Apple Power Macintosh 7600/120
Einführungsjahr: 1996
Kategorie: Professioneller Multimedia‑Desktopcomputer

Der Power Macintosh 7600/120, vorgestellt im Jahr 1996, war ein wichtiger Vertreter der zweiten Generation der PowerPC-basierten Macintosh-Computer.  Er gehört zu den charakteristischen Rechnern der Übergangszeit zwischen analoger und digitaler Medienproduktion.  Damit repräsentiert er eine Ära, in der Computer erstmals zu universellen Werkzeugen für Grafikdesign, Tonbearbeitung und Videoproduktion wurden. Er richtete sich an professionelle Anwender in den Bereichen Grafikdesign, Video- und Audioproduktion sowie wissenschaftliche Anwendungen. Mit seiner offenen, gut zugänglichen Architektur und leistungsfähigen Multimedia-Ausstattung galt der 7600/120 als vielseitiger Arbeitsplatzrechner seiner Zeit.

Pm7600 01
Power Macintosh 7600/120

Technisches Profil

  • Prozessor: PowerPC 604, 120 MHz – ein Hochleistungsprozessor für die professionelle Nutzung.
  • Arbeitsspeicher: 16 MB RAM (erweiterbar bis 1 GB) – außergewöhnlich groß für die Mitte der 1990er‑Jahre.
  • Speicher: SCSI‑Festplatte, meist 1,2–2 GB – zuverlässig und für damalige Verhältnisse sehr schnell.
  • Grafik: Hochwertige 2D‑Grafik, erweiterbar durch PCI‑Grafikkarten.
  • Audio/Video: Integrierte AV‑Ein- und Ausgänge (Composite, S‑Video) – ein seltenes Merkmal und entscheidend für Multimedia‑Arbeit.
  • Erweiterbarkeit: Drei PCI‑Steckplätze, leicht zugängliches Innenleben.
  • ADB –  Apple Desktop Bus: serielle Niedriggeschwindigkeits-Schnittstelle (meist (10 kbit/s), die Apple zwischen 1986-99 auf praktisch allen Macs verwendete. Daisy-Chain-fähig: Geräte konnten direkt hintereinander gesteckt werden, keine zusätzlichen Ports am Computer notwendig: z.B. Maus, Tastatur, Trackball, Grafiktablett, Joystick, Spezialgeräte. Der ADB gilt als ein Vorläufer von USB und wurde letztendlich dadurch ersetzt.

ADB-Stecker
ADB-Stecker

ADB-Buchse
ADB-Buchse

Das charakteristische aufklappbare Gehäuse machte Wartung und Aufrüstung besonders einfach – ein frühes Beispiel für Apples Fokus auf Nutzerfreundlichkeit.

Für multimediales Arbeiten wurde natürlich auch noch eine entsprechende Zusatzausstattung benötigt. Das folgende Bild zeigt ein Beispiel dazu mit Tastatur, Maus und Wacom Tablet am ADB:

Power Mac 7600-120 ikl Zubehör
Power Macintosh 7600/120 mit typischer Zusatzausstattung für Multi-Media Produktionen: Kombi-Laufwerk JAZ-Drive (1GB) mit CD-ROM Brenner, Wacom Grafik-Tablet, Mac Keyboard and Mouse, sowie eine mit diesem Gerät produzierte hybride Multimedia CD-ROM („Interaktive Galerie – Maskenbild“) für Windows PCs und Apple Macintosh

Bedeutung zur Zeit seiner Einführung

Als der Power Macintosh 7600/120 1996 erschien, befand sich Apple in einer Phase des Umbruchs. Wirtschaftlich angeschlagen, setzte das Unternehmen dennoch weiterhin technische Akzente. Der 7600 war ein Symbol dafür:

  • Er wurde in Grafik- und Designbüros, Tonstudios, Bildungsinstitutionen und Videoschnittumgebungen eingesetzt.
  • Mit seinen integrierten Videoanschlüssen bot er Funktionen, die viele Konkurrenzsysteme erst deutlich später unterstützten.
  • Seine PowerPC‑Architektur entstand aus der Partnerschaft zwischen IBM, Motorola und Apple und bot im Vergleich zu Intel‑Prozessoren eine hohe Leistung bei Multimediaaufgaben.

Der 7600 legte damit Grundlagen für spätere Apple‑Rechner, die den kreativen Markt dominierten – darunter der Power Mac G3 und der iMac.

Typisches Zubehör für Multimedia-Entwicklung

Zu einem typischen Power Mac (hier ein Beispiel eines 7200er)  gehörten ein Apple Monitor (hier eine Multimedia-Variante, mit Lautsprechern) und der typischen Apple Tastatur + Mouse

Power Macintosh 7200-75 (system)
Power Macintosh 7200-75 (system) mit Apple Tastatur und Maus
Wacom Grafik-Tablet mit drucksensitivem Stift

Zur damaligen Zeit waren die Wacom Grafik-Tablets genial für kreative Arbeiten, wie Grafik, Design, Fotobearbeitung oder auch „Maskenbild“ und Entwürfe für Film und Theater.

Kombigerät Iomega Jaz-Drive und CD-Brenner

Zur Speicherung von Bild und Filmdaten wurden größere Speichermedien nötig. Dazu boten sich als eine Art „externe Festplatten“ die Jaz-Drives (Iomega) an (im Bild 1GByte Variante) und CD-Brenner (damals gerade aufgekommen). Im Bild ist ein entsprechendens Kombigerät (SCSI) abgebildet, mit dem z.B. direkt von JAZ-Drive auf CD-ROM gebrannt werden konnte.

Kombigerät mit Jaz Drive 1GB (Iomega) und CD-ROM Brenner
Kombigerät mit Jaz Drive 1GB (Iomega) und CD-ROM Brenner
hybride CD-ROM „interactive Galerie – Maskenbild“
CD-ROM Interactive Galerie Maskenbild (1996) - hybrid, Mac + Win
CD-ROM „Interactive Galerie Maskenbild“ (1996) – hybrid, Mac + Win

Jede Multimedia-Produktion brauchte auch damals die passende Software. Für dieses konkrete Beispiel der CD-ROM „Interactive Galerie – Maskenbild“, die auf dem Power Mac 7600/120 entstanden ist, waren das:

Die Komposition und Einspielung der Musik erfolgte allerdings auf dem PC (Windows ) mit Cubase Audio XT 3.0 (einer Projektleihgabe durch Steinberg Media Technologies).

Der Macintosh im historischen Kontext

Der Apple Macintosh, erstmals 1984 vorgestellt, beeinflusste die gesamte Computerwelt nachhaltig:

Revolution der Benutzeroberfläche

Der Macintosh brachte die grafische Benutzeroberfläche (GUI) in den Massenmarkt. Fenster, Symbole und Maussteuerung prägten fortan das Arbeiten am Computer.

Durchbruch im Desktop Publishing

Mit Programmen wie PageMaker und Geräten wie dem LaserWriter entstand eine neue Branche – das Desktop Publishing. Der Mac wurde zum Standardwerkzeug für Gestalter und Verlage.

Die Plattform der Kreativen

Ob Grafikdesign, Fotografie, Musikproduktion oder Film – der Mac galt (und gilt) als bevorzugtes Werkzeug für kreative Arbeit. Geräte wie der 7600 setzten diesen Fokus konsequent fort.

Verschmelzung von Technik und Design

Apple etablierte früh eine Philosophie, in der Hardware, Software und Benutzererlebnis eine Einheit bildeten. Dies war ein entscheidender Beitrag zur Entwicklung moderner Computer.


Warum dieses Objekt ausgestellt wird

Der Power Macintosh 7600/120 steht exemplarisch für eine technologische Schwelle:

  • den Übergang von analoger zu digitaler Medienverarbeitung,
  • die Professionalisierung von Multimedia‑Arbeitsplätzen,
  • die Wiederentstehung der Design‑ und Kreativorientierung, die Apple später zu Welterfolg führte.

Als Arbeitsgerät mag der 7600 heute unscheinbar wirken – doch historisch war er ein Baustein der digitalen Revolution. Dieses Exemplar erinnert an eine Phase, in der die Werkzeuge der Zukunft entstanden und der kreative Alltag erstmals vollständig digital wurde.


Kurzer Blick ins Innere

Aufklappbares Gehäuse – einfache Wartung
Die gesamte Hauptplatine war durch ein Aufklappen des unteren Gehäuseteils zugänglich. Dieses Konzept spiegelt die klare technische Gestaltung dieser Ära wider.


Fazit

Der Power Macintosh 7600/120 ist ein anschauliches Beispiel für die Innovationskraft der 1990er‑Jahre. Er verbindet technische Fortschritte, kreative Anwendungen und die gestalterische Philosophie des Macintosh. Damit gehört er zu den wichtigen Zeitzeugen der frühen digitalen Kreativgeschichte.


Restauration eines Power Macintosh

Zwei Videos, die die Restauration eines alten PowerMac 7500 (ähnlich zu diesem 7600er) zeigen, geben zum einen einen Einblick in das Innenleben und helfen auch, wenn tatsächlich ein Altgerät restauriert werden soll. Teil II ist (technisch) deutlich interessanter als Teil I, warum hier auch mit Teil II begonnen wird (Dauer 14:37 min):
Teil I (Dauer6:53min):

Fun-Facts: zum Macromedia Director 5
historisches Buch zum Macromedia Director 5 Learning Lingo
historisches Buch zum Macromedia „Director 5“ Learning Lingo

Die in den neunziger Jahren überragende Firma für Software zur Erstellung von Multimedia CD-ROM Produktionen war Macromedia. Diese hatte in 1996 mit dem „Director 5“ und „Authorware 3“ zwei marktbeherrschende Software Lösungen, allerdings mit kaum „Bugs“ und umfassenden Funktionen (neue Features waren nicht erforderlich). Die hohe Marktabdeckung führte daz, dass kaum noch Neulizenzen verkauft werden konnten und aufgrund der Fehlerarmut und des tollen ausreichenden Funktionsumfangs auch kaum „Updates“. Deshalb ging der Umsatz vom Macromedia aufgrund „zu guter Software“ zwischen 1996-1998 deutlich zurück. „Lessons learned“ für die Softwareindustrie: „Zu gute Software kann die Existenz des Unternehmens gefährden!“ – Es sei denn, man lässt sich die Nutzung der Software zukünftig in Monats- oder Jahresgebühren bezahlen. Für mich (Autor) war das deshalb die Geburtsstunde des „Abo-Modells“ für Software (statt des bis dahin üblichen Lizenz- und Updateverkaufs).

Power Macintosh 7600/120, Info-Schild zum Download
6x6cm:
power_mac_7600_120_6x6.pdf
8x8cm:
power_mac_7600_120_8x8.pdf

SGI Indy (1993)

Blauer Vorbote der digitalen Zukunft

Autor: Dirk Liesch

Die Indy ist zu Recht ein „Kult“-Computer seiner Zeit. Als Silicon Graphics 1993 die SGI Indy präsentierte, war es mehr als nur ein schneller UNIX-Rechner. Die Indy war ein Blick in eine Zukunft, in der Computer nicht nur rechnen, sondern sehen, gestalten und simulieren konnten. Ihre auffällige türkis-blaue Farbe symbolisierte genau das: Kreativität statt Büroalltag.
Fachliche und technische  Details zur „Indy“ findet ihr hier auf der Wikipedia „SGI Indy“.

SGI Indy mit Originalkamera und passendem Fremdzubehör (Monitor+Tastatur)
SGI Indy mit Originalkamera und passendem Fremdzubehör (Monitor+Tastatur)

Die Indy war einer der ersten Desktop-Computer mit echter Multimedia-DNA. Die integrierte IndyCam, eine frühe Digitalkamera, ermöglichte Videokonferenzen und Bildaufnahmen zu einer Zeit, als Webcams noch exotische Laborgeräte waren. Viele spätere Standards in der Medienproduktion — Livebild-Verarbeitung, digitale Bildstreams, 3D-Interaktionen — wurden auf dieser Plattform zum ersten Mal direkt am Schreibtisch erfahrbar. Für viele heutige Standards in der Bild- und Videobearbeitung legte die Silicon Graphics (Link zu Wikipedia) Inc. (SGI) den Grundstein.

Silicon Graphics  (SGI) baute nicht nur großartige Grafik-Workstations, sondern auch das IRIX-Betriebssystem (Link zu Wikipedia), ein UNIX-System  mit einer beeindruckenden vektorbasierten grafischen Benutzeroberfläche ging auf ihre Kappe. SGIs waren zu ihrer Zeit Kult-Computer, wegen ihrer bahnbrechenden Grafik-Leistung. Die „Indy“ ist die „kleine Workstation“ aus der Serie mit „Indigo„,  „Onyx“ (die beiden mit denen ich auch persönlich gearbeitet habe) u.a.

IRIX på SG1 O2-sensurert
IRIX Desktop auf einer SGI

Hollywoods Werkzeug – auch auf dem Schreibtisch

Silicon Graphics war der geheime Motor hinter einer Revolution im Kino. Große SGI-Workstations wie die „Indigo“ oder „Onyx“ berechneten die Durchbruch-Effekte von „Jurassic Park“ (1993), die den realistischsten CGI-Dinosauriern ihrer Zeit Leben einhauchten.

Aber auch spätere berühmte 3D-Filme, wie „Avatar“ wären ohne die Innovationen von SGI  und der in SGI integrierten „Alias|Wavefront“ 3D-Animations und Rendering Lösungen später nicht möglich gewesen. SGI war bahnbrechend für Computer-Generated Imagery (CGI).

Die Indy war das erschwingliche Geschwistermodell dieser High-End-Maschinen. Sie brachte die gleiche Technologie — OpenGL-Grafik, Bildverarbeitung, IRIX-Stabilität — in ein Format, das Animationsstudios, Universitäten und kleine Produktionsfirmen nutzen konnten. Für viele Künstler und Entwickler war die Indy das erste Tor in die Welt professioneller 3D-Animationen, wie z.B. die Standardanwendungen auf dem Indy-Desktop andeuten:

Irix IconCatalog MediaTools
MediaTools des Irix Desktop, so wie auf der Indy

„Enthüllung“ (1994) – und die Indy

Löse das Problem“ ist ein Projektleiterspruch, den ich seit dem Film „Enthüllung“ in vielen Situationen als Beispiel verwende, wenn es darum geht, viele Folgeprobleme und Symptome dadurch zu erledigen, dass man sich auf das eigentliche Problem konzentriert und dieses löst.  Die SGI Indy (inkl. SGI und deren Technologien, sowie die IRIX-Benutzeroberfläche) wurde vielen Menschen durch den Film „Enthüllung“ (Disclosure) mit Michael Douglas und Demi Moore bekannt. Bekannt auch durch das Beispiel einer futuristischen 3D-Benutzeroberfläche — dem sogenannten „virtuellen Korridor“.

In dieser filmischen Vision bewegt sich der Protagonist durch einen dreidimensionalen Akten- und Datenraum, um digitale Informationen zu suchen. Zwar war diese Darstellung stark überzeichnet, doch sie beruhte auf echten Technologien, die SGI damals entwickelte:

  • Virtuelle 3D-Interfaces, wie sie in Forschungsprojekten unter IRIX tatsächlich existierten

  • Frühe Navigationskonzepte, die mit VR und 3D-Objektbrowsern experimentierten

SGI Indy CRT Keyboard Mouse
SGI Indy mit Originalzubehör, Monitor, Tastatur, Maus … aber ohne IndyCam (Ausschnitt dieses Bildes im „Beitragsbild“)

Indy & IRIX – ein Gefühl von Freiheit

allein ein Blick auf die Rückseite der Indy zeigt die vielfältige Vernetzung in die digitale Welt (die einzelnen Anschlüsse der Indy werden im Wikipedia-Beitrag erklärt), ob Ethernet oder ISDN oder alle „state of the art“ Media- und Monitoranschlüsse waren vorhanden. Besonders zu beachten ist auch ein spezieller Anschluss für die 3D-Brille (1993!).SGI Indy back

Allein die Anschlüsse auf der Rückseite (wohlgemerkt 1993) zeigten damal eine neue Dimension von Internet und „Streaming Media“ auf dem Desktop, zu dem Zeitpunkt absolut einmalig… und ein Bewusstsein für IT-Sicherheit, was ein Blick auf die IndyCam (VideoCam, WebCam) verdeutlicht. Die wohl erste WebCam auf einem Desktop Computer hatte bereits eine mechanische Abdeckung für die Linse! … und das war auch notwendig,

IndyCam SGI video camera (1993)
IndyCam mit mechanischer „Schiebe-Abdeckung“ der Linse

denn IRIX als Unix und Netzwerkbetriebssystem ermöglichte es bereits 1993 sich auf jedem Rechner weltweit im Internet einzuwählen (mit den entsprechenden Zugangsdaten) und auch Kamera (und Mikrofon) fernzusteuern und damit den Raum zu „überwachen“, in dem das System (also z.B. die Indy) stand. Es war damals ein beliebtes Spiel, nachzusehen, ob einer der Kollegen vergessen hatte, seine Kamera zu schließen und wenn das der Fall war, mal nachzusehen, wie er so arbeitet, oder was er gerade macht. Andererseits konnte man beim „Doom“ spielen (auch 1993 veröffentlicht) die Mitspielenden darüber direkt beobachten („ins Gesicht schauen“), egal ob im Nachbarraum oder auf der anderen Seite der Erde.

In Enthüllung ist realistisch zu sehen, wie die Video-Konferenzen  mit Indy und IndyCam auch tatsächlich stattfanden (wirklich zur anderen Seite der Welt), damals 1993 keine Selbstverständlichkeit.

Allein die Arbeit mit der IRIX-Benutzeroberfläche mit ihren 3D-animierten Bedienelementen und Oberflächen-Objekten vermittelte ein Gefühl von digitaler Freiheit, Zukunft und Leichtigkeit, damals noch unerreicht, selbst vom Mac.

„Ach ja, das waren Zeiten …“

Dank englischer Untertitel ist in folgendem  russischen Video (youtube) die Indy (nach einer kurzen Einführung zu SGI insgesamt) wirklich „erlebbar“ … und wird im Detail (3D-Irix Oberfläche, Animations- und Medienprogramme etc.)  inkl. früherer Preise und Zusatzausstattung vorgestellt (sehr sehr sehenswert, auch wenn man kein Russisch kann). Bekommt ein wirkliches Gefühl zur Indy und stellt euch dabei vor: DAS WAR 1993 ! (Dauer: 19:46 min):

SGI Indy, Info-Schild zum Download
6x6cm:
sgi_indy_6x6.pdf
8x8cm:
sgi_indy_8x8.pdf

 

SOL-Projektvorlagen

Projekt- und Dokumentvorlagen für SOL

Damit möglichst alle Mitmachenden so effektiv wie möglich arbeiten können, sind für einige Arbeiten und Themen unterstützende Vorlagen (z.B. Dokumentvorlagen) sinnvoll und hilfreich. Diese werden „Schritt für Schritt“ entstehen und dann hier zur Verfügung gestellt.

Farbtabelle der Inhaltsbereiche

(z.B. für die QR-Code Infoschilder)

SOL - Farbtabelle (z.B. für SOL-Infoschilder mit QR-Code), Link auf Bild für größere Version
SOL – Farbtabelle (z.B. für SOL-Infoschilder mit QR-Code), Link auf Bild für größere Version

Die Hauptinhaltsbereiche entsprechen der Themen-Struktur der Wikipedia. „Gesellschaft“ haben wir noch einmal farblich unterteilt, da darunter sowohl „Politik“ als auch „Umwelt“ fällt. „Wissenschaft, Bildung und Ausbildung“ist vielfältig und Themenübergreifend => Farbverlauf/Regenbogen. Zu jedem Themenbereich ist der „RGB-Farbwert“ angegeben, falls jemand die Farben selbst „setzen“ muss.

Vorlagen für SOL Info-Schilder (8x8cm / 6x6cm)

Es gibt jeweils pro Farbe (Themenbereich) eine Vorlage (Powerpoint) für die 8x8cm und die 6x6cm Info-Schilder. Diese lassen sich auch mit „Libre Office“ nutzen. Einfach „Titel, QR-Code, Link“ anpassen und ausdrucken => fertig ist das quadratische Info-Schild (8x8cm oder 6x6cm).

Vorlagen für die Info-Schilder:
Info-Schilder Vorlagen
6x6cm:
sol_wissenschaft_schule_farbverlauf_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_wissenschaft_schule_farbverlauf_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_gesellschaft_natur_gruen_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_gesellschaft_natur_gruen_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_sport_hellblau_tuerkis_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_sport_hellblau_tuerkis_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_technik_blau_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_technik_blau_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_gesellschaft_sonstige_gelb_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_gesellschaft_sonstige_gelb_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_kunst_lila_6x6_
vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_kunst_lila_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_religion_orange_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_religion_orange_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_geographie_weinrot_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_geographie_weinrot_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_geschichte_rot_terrakotta_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_geschichte_rot_terrakotta_
8x8_vorlage_20251123.pptx

Die „Hintergrundbilder“ der Infoschilder, wenn ihr sie selbst (anders als mit Powerpoint erstellen möchtet (für Originalgröße auf Bild klicken) :

Weitere Vorlagen in Arbeit

Freiwilligenarbeit in Kenia

Volunteers unterstützen die Projekte vor Ort für Zeiträume von    einigen Wochen bis zu einem ganzen Jahr. Sie können in an  Partnerschulen unterrichten, kreative Aktivitäten wie Sport, Kunst, Musik oder Tanz anleiten, Kindern bei den Hausaufgaben helfen, Geschichten vorlesen und kulturelle Erfahrungen austauschen.
Gemeinsam spielen, lernen und lachen– das ist das Schönste für die Kinder, die diese Begegnungen sehr schätzen.

Freiwilligenarbeit öffnet Türen zu einer tiefen, authentischen Begegnung mit Kenia: Swahili von Kindern lernen, mit dem „Tuk Tuk“ fahren, kenianische Gerichte kochen, traditionelle Tänze erleben oder Safari-Momente mit Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörnern und Büffeln genießen. Wir können für Sie einen Aufenthalt bei einer Gastfamilie organisieren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, in verschiedenen Projekten mitzuwirken.“

Projekte

  • Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche
  • soziale Programme in Gemeinden
  • Gesundheitsangebote wie Hygieneschulungen und medizinische Versorgung
  • Frauenförderung und Ausbildungsangebote
  • Entwicklungsinitiativen im Lepra-Dorf Msambweni
  • Landwirtschafts- und Ernährungsprojekte

Unser Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen langfristig und nachhaltig zu verbessern. Alle Konzepte stammen aus Kenia selbst, und unsere Partner*innen vor Ort gestalten maßgeblich die Umsetzung.

Gemeinsam Gutes tun

Viele Hände machen die Arbeit leichter – und jede Unterstützung verändert Leben.

Sie möchten mehr erfahren?

Kontaktieren Sie uns gerne:

Lichtblick Kenia e.V.
Am Thümmlitzsee 142
04668 Grimma OT Kössern

📞 +49 176 43460387
📧info@lichtblick-kenia.de

https://lichtblick-kenia.de/Lichtblick-Kenia/

 

 

 

LICHTBLICK KENIA e.V.

Dies ist eine Übersicht aller Lernpfade von Lichtblick Kenia e.V., die wichtige Themen zu Gesundheit, Bildung und Entwicklungshilfe in Kenia behandeln.

Wiederverwendbare Damenbinden & Menstruationsgesundheit

Mädchen erhalten Hygiene-Kits in der Schule. Menstruationsarmut in Kenia hindert Mädchen am Schulbesuch, während wiederverwendbare Damenbinden Bildung, Würde und Gesundheit fördern. Das Projekt stärkt die Mädchen und schafft Arbeit für lokale Näherinnen in Msambweni, Kenia.

Lepra in Kenia

Frau, die an Lepra leidet
Frau, die an Lepra leidet

Ein Lichtblick für Heilung & Hoffnung vermittelt Verständnis für Lepra als Krankheit, zeigt die Lebensrealität Betroffener und erklärt, wie Lichtblick Kenia e.V. medizinische Versorgung, soziale Integration und Bildung ermöglicht.

Lepra in Kenia ein Lichtblick für Heilung und Hoffnung

Lepra in Kenia mit Lichtblick für Heilung und Hoffnung

Frau, die an Lepra leidet
Frau, die an Lepra leidet

Lepra zählt zu den ältesten bekannten Krankheiten der Menschheit. Obwohl sie heute gut behandelbar ist, leiden viele Betroffene weiterhin unter den Folgen – nicht nur gesundheitlich, sondern vor allem sozial. In Kenia werden Menschen, die an Lepra erkrankt waren, häufig ausgegrenzt, diskriminiert und von der Gemeinschaft isoliert.

Lichtblick Kenia e.V. engagiert sich im Lepra-Dorf Msambweni bei Mombasa, um betroffene Menschen und ihre Familien nachhaltig zu unterstützen. Das Dorf bietet ihnen Schutz, medizinische Versorgung, festen Wohnraum und die Chance auf soziale Teilhabe. Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und Bildung bilden dabei die Grundlage für ein selbst bestimmtes Leben.

Das Projekt ermöglicht es,

  • die medizinischen, sozialen und gesellschaftlichen Aspekte von Lepra besser zu verstehen,
  • die Arbeit von Lichtblick Kenia e.V. und die Bedeutung wirksamer Entwicklungshilfe kennenzulernen,
  • eigene Werte wie Solidarität, Empathie und Verantwortung zu reflektieren,
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung zu entwickeln.

Gesundheit und Hygiene – Leben retten durch Aufklärung

  • In der ACTION CLINIC versorgt der Verein Wunden ehemaliger Lepra-Patienten.
  • Es werden Sandflöhe (Tunga penetrans) behandelt, Brunnen gebaut und Hygieneschulungen durchgeführt.
  • Sauberes Trinkwasser verhindert Infektionen.

Auch psychische Gesundheit und Aufklärung über HIV/AIDS sind zentrale Themen.

Bildung und Selbstständigkeit – Wege aus der Armut

  • In Msambweni lernen Menschen Berufe wie Schneiderei, Landwirtschaft, Schuhmacherei, Bäckerei, Schmuckherstellung, Töpferei und Haarpflege.
  • Ziel ist Eigenständigkeit und wirtschaftliche Stabilität.
  • Ein Ausbildungsmonat kostet ca. 60 €.
  • Frauen und junge Mädchen werden besonders gefördert, um frühen Schwangerschaften und Abhängigkeit vorzubeugen.
Frauen im Lepra-Dorf lernen das Nähen.
Frauen im Lepra-Dorf lernen das Nähen.

Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

  • Durch moderne Anbaumethoden fördert Lichtblick Kenia e.V. lokale Nahrungsmittelproduktion.
  • Ziel: Bekämpfung von Hunger, Unterernährung und Arbeitslosigkeit.

Schulungen vermitteln Wissen über nachhaltige Landwirtschaft, Kompost.

Jeder Mensch kann helfen – durch Spenden, Aufklärung oder Aktionen.

Über weitere Fördermöglichkeiten können Sie sich gerne mit uns austauschen! info@lichtblick-kenia.de

Mehr über den Verein:
👉 [Über Lichtblick Kenia e.V. (Lichtblick Kenia – Lichtblick Kenia)

Dank eines englischen Videos aus Kenia, das uns zeigt, wie Menschen, die an Lepra leiden, davon betroffen sind (YouTube), können wir uns ein Bild davon machen (Dauer: 08:11 Min):

Sie können für dieses Projekt spenden. Ab 150,- Euro stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Ansonsten reicht ihr Überweisungsbeleg für das Finanzamt. Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, geben Sie bitte eine Adresse bei der Überweisung an

Lichtblick Kenia e.V.

Spendenkonto

IBAN: DE59 8607 0024 0238 4642 00

BIC: DEUTDEDBLEG

Institut: Deutsche Bank Leipzig

Lepra in Kenia, Info-Schild zum Download
6x6cm:
sol_lepra_kenia_6x6.pdf
8x8cm:
sol_lepra_kenia_8x8.pdf

Wieder verwendbare Damenbinden & Menstruationsgesundheit

Informationen rund um das Projekt „Wiederverwendbare Damenbinden“ von Lichtblick Kenia e.V.
Hier erfahrt Ihr, wie Bildung, Gesundheit und Nachhaltigkeit in dem Projekt zusammenwirken, um Mädchen und Frauen in Kenia neue Lebensperspektiven zu eröffnen.

Logo Lichtblick Kenia e.V.http://lichtblick-kenia.org/

Lichtblick Kenia e.V. – Hilfe zur Selbsthilfe

Lichtblick Kenia e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Grimma (Sachsen). Ziel des Vereins ist es, Menschen in Kenia – insbesondere in der Region rund um Mombasa – dabei zu unterstützen, sich in ihrer eigenen Heimat eine nachhaltige Lebensperspektive aufzubauen.

Die Projekte fördern Bildung, Ausbildung, Selbstständigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Koordinatorinnen vor Ort arbeiten eng mit den Gemeinden zusammen, um langfristige Veränderungen zu bewirken.

Mehr über den Verein:
-👉 [Über Lichtblick Kenia e.V. (Lichtblick Kenia – Lichtblick Kenia)

– Pressemitteilung LVZ (https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/grimma/kenia-einblick-ins-lepra-dorf-msambweni-4EVNCSOFBJZFFRZ45HFA7EVS3I.html)https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/grimma/frau-aus-grimma-von-bundespraesident-nach-berlin-eingeladen-XEJG4YHGPRW7TNEW5CHFYQSDJ4.html

Warum wieder verwendbare Damenbinden wichtig sind

Viele Mädchen in Kenia bleiben während ihrer Menstruation mehrere Tage pro Monat der Schule fern, weil sie sich keine Hygieneartikel leisten können.
Eine Packung Einwegbinde kostet im Supermarkt etwa 5 Euro – das ist bei einem Einkommen von 1 Euro pro Tag unerschwinglich.

Das führt zu:

  • Bildungslücken: Mädchen verpassen bis zu 20 % des Unterrichts.
  • Gesundheitsproblemen: Improvisierte Materialien wie Stofffetzen oder Papier sind unhygienisch.
  • Scham & Ausgrenzung: Fehlende Aufklärung verstärkt soziale Tabus.

Mehr dazu:
 –

Das Projekt „Wiederverwendbare Damenbinden“

Lichtblick Kenia e.V. versorgt Schulmädchen aus armen Familien mit Hygiene-Kits, die alles enthalten, was sie für eine sichere Menstruation benötigen.
Die Binden werden von lokalen Näherinnen und Nähern in Nairobi hergestellt – so entsteht zugleich lokale Beschäftigung.

Ein Lichtblick-Kit enthält:
  • 6 hochwertige, wieder verwendbare Damenbinden
  • 2 Unterhosen
  • 1 Stück Seife
  • 1 Gebrauchsanweisung
  • 1 Broschüre zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit

Vorteile:

  • Auslaufsicher, bequem, bis zu 24 Monate haltbar
  • Nachhaltig und umweltfreundlich
  • Hergestellt vor Ort – Einkommen für lokale Produzentinnen
  • Förderung von Bildung und Gleichberechtigung

Das folgende Video zeigt(4.03), wie wir den Mädchen den Umgang mit den Wiederverwendbaren Binden beibringen:

Über weitere Fördermöglichkeiten können Sie sich gerne mit uns austauschen! info@lichtblick-kenia.de

Sie können für dieses Projekt spenden. Ab 150,- Euro stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Ansonsten reicht ihr Überweisungsbeleg für das Finanzamt. Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, geben Sie bitte eine Adresse bei der Überweisung an

Lichtblick Kenia e.V.

Spendenkonto

IBAN: DE59 8607 0024 0238 4642 00

BIC: DEUTDEDBLEG

Institut: Deutsche Bank Leipzig

Wiederverewendbare Damenbinden, Info-Schild zum Download
6x6cm:
wiederverwendbare_damenbinden_6x6.pdf

8x8cm:
wiederverwendbare_damenbinden_8x8.pdf

Nachhaltigkeitsglas

aracube e.V.  – Glas zur „Nachhaltigkeit“

Das Ausstellerverzeichnis zur „Denk Weiter!“ – Nachhaltigkeitskonferenz (11. Nov. 2023) im Carlowitz Congresscenter Chemnitz war eine Sammlung von Gläsern, die Objekte zu den Ideen und Vorstellungen der Mitmachenden zum Thema Nachhaltigkeit enthalten. Hier wird das „Nachhaltigkeitsglas“ des aracube e.V. vorgestellt.

Warum ist dieser „digitalen Wissenspfad“ als untrennbaren Bestandteil für dieses Kunstobjekt bzw. Kunstinstallation?

OER und OSS

Der aracube e.V. fördert freie Bildung  auf Basis freier Bildungsmaterialien (OER – Open Educational Resources) und freie Software (OSS – Open Source Software).
„Bildung“ (gut und frei für ALLE) ist für uns der entscheidende Grundstein, für Nachhaltigkeit auf unserem Planeten.

„Bildung 4.0“ – Ein Gesamtkonzept zur Bildungstransformation auf Basis von OER

„Bildung 4.0“ ist ein Whitepaper zu einem Bildungs-Gesamtkonzept, was nicht nur die digitalen Aspekte und OER berücksichtigt, sondern den gesamten Bildungsprozess (Schule) und seine aktuellen Herausforderungen betrachtet. Eine Aspekt daraus ist das „Smart Object Learning“ (SOL, objektbasiertes Lernen), bei dem reale Objekte mit digitalem Wissen/digitaler Bildung auf einfache Weise verknüpft werden, z.B. über 8x8cm oder 6x6cm Infoschildchen mit dem QR-Code, wie auf dem „aracube Glas“.

aracube Nachhaltigkeits-Glas – Inhalte1

Den Gesamtprozess, wie aus kleinen OER Wissens-Bausteinen ein „Lernpfad“ entsteht, der letztendlich über den QR-Code oder den Link auf dem Infoschildchen abgerufen werden kann, zeigt das folgende Bild:

SOL – Gesamtprozess
SOL – Gesamtprozess

Bedeutung der Inhalte des aracube e.V.-Glases

Unserer Ansicht nach wird Nachhaltigkeit in Deutschland oft aus  eingeengter Perspektive betrachtet, oft nur aus Klima-, Umwelt- und Naturschutz-Sicht. Dadurch geht die ganzheitliche Perspektive der „Nachhaltigkeit“ entsprechend der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO verloren.

17 Nachhaltigkeitsziele der UN
17 Nachhaltigkeitsziele der UN

Deshalb sind mit unseren Gegenständen im Glas auch einige kritische Betrachtungen zur IST-Situation in Deutschland (und Chemnitz) in Bezug zu den 17 Nachhaltigkeitsthemen enthalten.
Die Gegenstände des Glases im Einzelnen:

aracube Nachhaltigkeits-Glas – Inhalte1
aracube Nachhaltigkeits-Glas – Inhalte1
    1.  Walnüsse und Esskastanien (jeweils 2 Stück): Diese stehen zum einen für biologische Bildung, z.B. hinsichtlich der „Fremdbestäubung“ (beide benötigen geeignete Bestäubersorten und sollten deshalb möglichst paarweise gepflanzt werden). Außerdem stehen sie als Tiefwurzler, die auch im Klimawandel an geeigneten Stellen in der Stadt der Trockenheit trotzen können, auch als Kritik am ursprünglichem „WE PARAPOM!“ C2025-Kulturhauptstadt Projekt und der Ignoranz begründeter Kritik seit 2019 durch die Verantwortlichen der Stadt Chemnitz, siehe auch   „C2025: Apfelbaumparade wird Streufruchtparade“ (Quelle: lebenswertes Chemnitz). Sie stehen auch als Hoffnung, dass die „Streufruchtparade“ doch noch als wirkliches Mitmachprojekt Realität wird.
    2. Bienenwachskerze und Honigwaben: Bienenwachs ist ein wertvoller natürlicher Rohstoff, z.B. für Holz- und Lederpflegemittel oder auch für Cremes. Viele Menschen halten es aber für nachhaltig und umweltfreundlich Bienenwachs in Form von Kerzen zu verbrennen und fühlen sich Personen „überlegen“, die z.B. Parafin-Kerzen abbrennen. Das Verbrennen von Bienenwachs ist allerdings das komplette Gegenteil von nachhaltig und ökologisch. Bienen benötigen ein Äquivalent von ca. 7,5 kg Bienenhonig, um 1kg Bienenwachs zu erzeugen. Schon deshalb nehmen sie auch selbst lieber vorhandenes Wachs zum Wabenbau, als neues Wachs zu produzieren. Sehr gut zu sehen ist dies in der entsprechenden Sequenz der „Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk“ (youtube, „open-academy“ Kanal).  Jedes Kilo verbranntes Bienenwachs vernichtet also ca. 7,5 kg Honig (wertvolles Nahrungsmittel), siehe „SDG 2 – Kein Hunger“. Es widerspricht auch fundamental den SDGs „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ und „Bezahlbare und saubere Energie“.
    3. Mauerbienen-Aktions-Aufkleber: Diese Vorgängerversion des heutigen SOL-Infoschildchens soll zum einen auf die Chemnitzer „Mauerbienen-Aktion“ aufmerksam machen, sowie die öffentliche verbreitete Fehlmeinung korrigieren, dass das „Bienensterben“ wegen Umweltbedingungen auch die Honigbienen betrifft. Gefährdet durch die heutigen Umweltbedingungen sind die Wildbienen, nicht die Honigbienen. Weiterhin steht dieser SOL-Aufkleber zusammen mit den Honigwaben für das „Bienen-Bildungs-Projekt“ (BiBi) im Botanischen Garten Chemnitz, welches seit Jahren in der Chemnitzer Bürokratie zerrieben und verhindert wird. Wenn schon in Chemnitz unmöglich, besteht die Hoffnung, dass das zugrundeliegende Konzept der „Bienen-Bildung“ und des Schau- und Lehrbienenstandes sinngemäß in anderen Kommunen umgesetzt wird.
    4. Winterling-Samenstand: Dies ist ein Hinweis auf die Frühblüher-Mitmach-Aktionen von „lebenswertes Chemnitz“, die „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ und die „Winterling-Aktion“ und seit neuem die „Wildkrokus-Aktion„.  Zusammen mit der Mauerbienen-Aktion und dem „Streufruchtparade“-Konzept stehen diese, aus Bildungsperspektive äußerst wertvollen und nachhaltigen  Mitmach-Aktionen („SOL“ ist Teil all dieser Projekte) als Beispiel,  wie ignorant mit Chemnitzer-„Machern“ seitens C2025 und Verantwortlichen der Stadt umgegangen wird, trotz gegenteiliger Zielsetzung im C2025 Bidbook. Alle drei genannten Mitmach-Projekte lassen sich folgenden SDGs zuordnen : „Hochwertige Bildung“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, „Maßnahmen zum Klimaschutz“, „Leben an Land“ und „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“.
    5. Das Kondom mit dem HIV-Symbol der roten Schleife steht für die SDGs „Gesundheit und Wohlergehen“, „Geschlechtergleichheit“, „Hochwertige Bildung“ sowie „Kein Hunger“ und „Keine Armut“, also auch für Familienplanung und Reduktion des Bevölkerungswachstums auf unserem Planeten, sowie die Prävention gegen STIs (Sexually Transmitted Infections) und den Kampf gegen Krankheiten und für Gesundheit weltweit.
    6. Der Reis am Boden des Glases steht natürlich für die Ernährung für ärmere Regionen der Welt und damit die SDGs „Kein Hunger“ , „Keine Armut“ , aber auch „Gesundheit und Wohlergehen“, „Maßnahmen und Klimaschutz“  und „Industrie, Innovation und Infrastruktur“. Damit ist auch eine direkte Kritik an Greenpeace und innovationsfeindlicher grüner Politik in Deutschland verbunden, in Bezug auf den „Golden Rice“ bei dem grüne Politik Millionen von Kindern das Leben kostete (und weitere Millionen erblinden ließ), siehe z.B. „Er wollte die Welt verändern, doch sie veränderte ihn“ oder „Lebensrettendes Reiskorn hat mächtige Gegner“  oder „Erste Ernte von umstrittenem Gentechnik-Reis mit 20 Jahren Verspätung„. Der „Golden Rice“ ist eines der verherendsten konkreten Beispiele welchen Schaden die generelle Ablehnung von Gentechnik anrichten kann.
    7. Holz & Tontopf: Beides steht zum einen für nachhaltige Materialien bzw. Rohstoffe, was richtig ist. Es steht auch für die Diskussionen zu nachhaltiger/regenerativer Energie (SDG „bezahlbare und saubere Energie“) und denSDGs „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ und „Maßnahmen zum Klimaschutz“. Gleizeitig steht beides für Materialien, die nahezu seit der Urzeit verwendet werden und die inzwischen in bestimmten Anwendungsfällen, völlig zu Recht, durch neue Materialien und andere Rohstoffe ersetzt wurden. Zum Beispiel Holz, in der Küche oder im Bad oder im Zusammenwirken von Lebensmitteln und Feuchtigkeit, kann leicht Keime und Krankheitserreger übertragen, weshalb es im öffentlichen Bereich zu Recht in vielen dieser „Gefahrenbereiche“ ersetzt wurde, z.B. durch Edelstahl, Plastik oder Glas. Ton ist bruchgefährdet, relativ schwer und wenn nicht richtig glasiert auch nicht wasserdicht. Der Weg in die Zukunft sollte nicht „zurück ins Mittelalter“ gehen. Moderne Materialien und Technologie sollten weniger verteufelt werden, wie das inzwischen oft in der Bildung (KITA/Schule) in Deutschland passiert. Ergänzend: Wenn Holz (oder noch schlimmer Holzkohle) verbrannt wird, entsteht mindestdens genausoviel C0₂ wie bei der Verbrennung von Erdgas, plus erheblich mehr Feinstaub. Natürlich ist der Kreislauf (nachwachsender Rohstoff) beim Holz sehr viel kürzer als bei Erdgas und Erdöl. Aber statt es zu verbrennen, wäre es über „Einlagerung“ eine Ausgangsbasis um die Erdöl-/Erdgasvorkommen der Welt längerfristig wieder zu regenerieren und C0₂ darüber längerfristig zu binden. Ein „Pizza-Holzbackofen“ in einer Kita oder Schule sollte deshalb zumindest Thema einer kritischen Auseinandersetzung sein, um den Kindern neben der „Nostalgie“ auch die katastrophale Energiebilanz des Backens in so einem schön gemauerten Ofen im Schulgelände nahezubringen ;-). Beide Materialien sind gut geeignet für die Bildung über das Thema „geeignete Materialien für den jeweiligen Einsatzfall“. Das geschiet derzeit in Schule und KITA zu wenig oder zu einseitig, man könnte auch schreiben, zu fortschrittsfeindlich.
      aracube Nachhaltigkeits-Glas Inhalte2
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    8. Das Reagenzglas mit Lavendel steht für technischen Fortschritt, insbesondere für Chemie, Gentechnik, aber auch für Technologie, Digitalisierung und innovative Entwicklungen insgesamt, wobei Lavendel nicht nur die Verbindung zu Schönheit, angenehmen Duft und positivem Image darstellt, sondern auch zur immer stärkeren Verbindung von organischer Welt zur Technick, bis hin zur Produktion von Lebensmitteln, z.B. Fleisch im Labor (bzw. bereits in der Massenproduktion).  Es steht auch für den Schutz von Gesundheit, Klima und Natur, durch solche technologischen Entwicklungen, wie Biochemie und Gentechnik. Es steht für die SDGs „Keine Armut“, „Kein Hunger“, „Gesundheit und Wohlergehen“, „Hochwertige Bildung“, „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, sowie „Maßnahmen zum Klimaschutz“
    9. Das Roundup-Etikett ist eine Kritik an aktuellen oft einseitigen Klima- und Umweltschutz-Diskussionen und Initiativen. Jede Veganerin, die ihr Gemüse brät oder grillt (über 130°C erhitzt), vergiftet mit einem Essen ihren Körper mehr, als dies je mit Glyphosat (bei fachgerechter Nutzung) erfolgen könnte. Solange es patentgeschützt war (und Milliarden US-Dollar Profit eingebracht hat, die die Lebensmittel-Konsumenten weltweit bezahlen mussten), ist ein Verbot daran gescheitert, dass der gesundheitliche Schaden nicht nachgewiesen werden konnte (im Gegensatz zum Erhitzen von Lebensmitteln über 130°C). Jetzt wo das Patent abgelaufen ist, Monsanto (bzw. Bayer) also „hurra“ rufen würden, wenn es verboten wird, feiert die Klimabewegung jeden Erfolg, der die Bauern dazu zwingt, neue teure patentgeschützte Mittel zu nutzen, statt nun günstiges, wirkungsvolles, patentfreies und für Mensch und Tier weitgehend unschädliches Glyphosat einzusetzen. Statt das eigentliche Problem, dass viel zuviel Glyphosat auf zu großen zusammenhängenden Flächen eingesetzt wird, zu bekämpfen, wird eine wichtige Errungenschaft gegen den Hunger in der Welt bekämpft. Neben dem SDG „Kein Hunger“ steht das Roundup-Etikett hier auch für das SDG „Maßnahmen zum Klimaschutz„, weil effizientere (nachhaltige) Landwirtschaft auf kleineren Flächen mehr Flächen weltweit für Natur-,Umwelt- und Klimaschutz ermöglicht.
    10. Das Feuerzeug steht für die SDGs „Frieden Gerechtigkeit und starke Institutionen“ und „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele„. Es steht als Negativsymbol, welche Folgen das „Zündenln“ durch Politiker international und national haben kann. Es steht dafür, dass dieses verantwortungslose Handeln ausreichen kann, unseren Planeten im schlimmsten Fall in einem Weltkrieg zu vernichten, oder in eine „klima- und umweltfreundliche Steinzeit“ zurückzuwerfen (zurück auf „LOS“). Es steht dafür, dass selbst ein glimpflicher Ausgang der aktuellen Weltlage, wie NUR ein neuer „Kalter Krieg“, viele Klima-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele utopisch und unereichbar werden lässt. Es steht auch für das Carl von Clausewitz Zitat“Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Es steht also dafür, dass zuvor Politik (international/national) gescheitert ist und dass es für das Scheitern der Politik im Vorfeld mindestens zwei Parteien gibt, also (besonders in heutiger Zeit) nie eine Partei allein die Schuld am Scheitern dieser Politik hat. Das Feuerzeug steht also auch gegen Propaganda, einseitige Politik und Berichterstattung, Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, egoistische geopolitische Interessen – von allen Seiten usw. Das Feuerzeug symbolisiert die Folgen, wohin es führt, wenn globale Friedenspolitik, wegen geopolitischer Interessen und Allianzen auf Basis der „Macht des Stärkeren“, versagt.
    11. „Russisch Brot“ mit dem Buchstaben „X“ steht für sehr viele SDGs, wie z.B. „Keine Armut“, „Kein Hunger“, „Gesundheit und Wohlergehen“, „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, „Weniger Ungleichheiten“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, „Maßnahmen zum Klimaschutz“, „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“, sowie „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“. Das „Russisch Brot“ mit dem Buchstaben „X“, steht gegen pauschale Ausgrenzung und pauschale Diskriminierung. Es steht gegen die aktuelle woke Diskriminierungs-, Sanktions- und Verbotskultur in Deutschland. Es steht gegen Spaltung und Blasenbildung. Es steht für mehr „Vernunft und Gerechtigkeit“, für „Integration und Diskurs“, für „Meinungsfreiheit und Verstand“,  für wieder mehr „objektive Berichterstattung und ganzheitliche Perspektiven“, für „Fortschritt und Innovation“, für „Gemeinsamkeit und Respekt“, für „Toleranz und Anerkennung“, für „Fairness und Intelligenz“.  Konkret steht das „X“ selbstverständlich für das Lebenswerk von „Elon Musk“, der durch „die Woken“ derzeit gnadenlos gecancelt wird, weil sie beim kleinen Puzzlestein seines Lebenswerks, „Twitter/X“, zum Thema „Meinungsfreiheit“ anderer Meinung sind. Das „russisch Brot“ steht im Konkreten natürlich für die pauschale Ablehnung alles „Russischen“ und die pauschale Diskriminierung jedes Menschen mit irgendeiner „russischen“ Verbindung, Lebenslinie oder Abstammung. Es geht um die extremen Auswüchse der pauschalen Bestrafung eines gesamten Volkes und Kultur, ganz egal ob es irgendeinen Bezug zum Krieg Russlands gegen die Ukraine gibt. Das Symbol steht anprangernd für die sehr negative Radikalisierung der „woken“ Teile unserer deutschen Gesellschaft.  Die Begründungen für jedes der oben genannten SDGs führt hier zu weit, kann aber gerne in einem persönlichen Gespräch erläutert und begründet werden.

    Zusammenfassend soll unser Glas die Komplexität einer nachhaltigen Welt entsprechend der 17 SDGs der UNO andeuten und das auch anhand ganz konkreter Beispiele. Es soll ebenfalls verdeutlichen, warum hochwertige freie Bildung für Alle (national und global) vom aracube e.V.  als Schlüssel für eine nachhaltige Welt angesehen wird.

    Das Glas soll daran erinnern, dass Kampf gegen Armut und Hunger, sowie für Gesundheit, Wohlergehen und hochwertige Bildung völlig zu Recht an den ersten Stellen für weltweite Nachhaltigkeit stehen, leider auch wieder für Deutschland. Klimaschutz auf dem Rücken der Armen widerspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken der Vereinten Nationen fundamental.  Die SDGs wurden durch die UN entsprechend der Priorität geordnet. Die zwölf SDGs der UN vor den Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13), werden bei Diskussionen in Deutschland aktuell zu sehr vernachlässigt. Auch dafür soll unser Glas auch sensibilisieren.

    Mauerbienen-Nistblock, Info-Schild zum Download
    6x6cm:
    nachhaltigkeitsglas_denk_weiter_
    aracube_6x6.pdf

    8x8cm:
    nachhaltigkeitsglas_denk_weiter_
    aracube_8x8.pdf

    Zum Abschluss noch zwei Bilder von unserem Stand zur Nachhaltigkeitskonferenz „Denk Weiter!“ am 11.11.2023 im Carlowitz Congress Center in Chemnitz mit den Schwerpunktthemen SOL, OER und digitale Lernpfade in der freien Bildung:

    aracube e.V. Stand auf „Denk Weiter!“ 2023
    aracube e.V. Stand auf „Denk Weiter!“ 2023

    aracube e.V. Stand auf „Denk Weiter!“ 2023
    aracube e.V. Stand auf „Denk Weiter!“ 2023

     

Mauerbienen-Aktion

Freies Wissen zu Mauerbienen & Wildbienen

Über diesen „Lernpfad“ findet Ihr „freies Wissen“ rund um Eure Mauerbienen/Wildbienen-Nisthilfe. Von den speziellen „Nistblock-Themen“ (und Insektenhotel-Betrachtungen) geht es über die „Mauerbienen“ weiter zu generellen Wildbienen-Themen und danach über Blühflächen-Betrachtungen bis hin zum unterschiedlichen Blick auf Honig- und Wildbienen.

  1. Mauerbienen-Nistblock: Erste Schritte“ für den Start, wenn Du den Nistblock und die Mauerbienen-Kokons gerade erhalten hast.
  2. Wissen zu dieser Mauerbienen- und Wildbienen Nisthilfe (Nistblock mit Nistbrettchen)
    • „Nisthilfen für Mauerbienen“, enthält umfassendes Wissen, zu diesem Mauerbienen Nistkasten und zu verschiedenen guten Quellen dazu, inkl. wie Ihr diesen Nistblock richtig nutzen könnt (inkl. Erweiterung, richtige Aufstellung, Mauerbienen Populationsentwicklung, Eigenbau etc.)
    • „Das Wildbienenhaus“ ist ein Youtube-Video (Dauer 3:20 min), was zeigt, wie Ihr selbst auch Euren Nistblock „tunen“ könnt, z.B. „Zusammenbinden“ ohne Spanngurt, Regenschutz, integrierte Schlupfkammer, Vogelschutz (Spechte, Meisen etc.). Ideen und HowTo könnt Ihr dem Video entnehmen.
    • Bienenhotel-Shop„: Für Erweiterungen (z.B. Nistbrettchen mit kleineren Fräsungsdurchmessern) passen diese mit den Nistblöcken unserer Mauerbienen-Aktion zusammen.
    • Warum „künstliche Nisthilfen“ (wildbee.ch) in herkömmlicher Form für den Wildbienen-Schutz ungeeignet sind und sogar schädlich (Wildbienenfallen) sein können.
  3. Die „Rote/Rostrote Mauerbiene“ & „Gehörnten Mauerbiene“
    • rote bzw. rostrote Mauerbiene (Wikipedia) (Insekt des Jahres 2019)
    • gehörnte Mauerbiene (Wikipedia)
    • „Mauerbienenzucht“ ist eine sehr informative Zusammenfassung, wenn Ihr Eure Nisthilfe intensiver nutzen möchtet. Übrigens kamen vom Verfasser dieses Beitrags (Johann-Christoph Kornmilch) die Mauerbienen-Kokons des Pilotprojektes von „lebenswertes Chemnitz“.
    • Handbuch der Mauerbienenzucht“ (Direktlink zum PDF-Download) ist DIE umfassende Wissensquelle zum Thema (inkl.  Lebenszyklen, Lebensbedingungen, Parasiten uva.)
    • „Das Einwintern von Wildbienen“ ist ein Youtube-Video (Dauer 8:20 min), was sehr schön das Entnehmen der Mauerbienenkokons für die Überwinterung aus einem Nistblock wie diesem zeigt und erklärt, was Ihr dabei seht und beachten müsst und es zeigt zum Nachmachen geeignet,  wie es geht.
  4. Projektvideo zu diesem Projekt (Projekt, Erfahrungen, Beispiele)
  5. Weiteres Wissen zu Nisthilfen für Wildbienen und Insekten (Insektenhotels & mehr)
    • „Nisthilfen und Überwintern“ ist eine gute Zusammenstellung zum Thema Insektenhotels und Nisthilfen für Wildbienen (inkl. Hummeln) und Wildinsekten aus verschiedenen Lebensräumen, welche weit über dieses Mauerbienen-Thema hinaus geht. Wenn Ihr mehr zum Thema lernen und verstehen möchtet, ist das ein guter Ausgangspunkt.
  6. Wissen zu Blühflächen und wie diese nachhaltig werden
    • „Blühflächen“ ist ein sehr guter Einstieg und umfassender Überblick in das Blühflächen-Thema, weil auch thematisiert wird, warum zahlreiche Blühflächen-Projekte in Stadt und Land mit viel Aufwand und Kosten, wenig Nachhaltigkeit und Nutzen erreichen und wie es besser geht.
    • „Blühflächen – Möglichkeiten in Stadt und Land“ geht auf die Potentiale für Blühflächen in Stadt und Land ein.  Gute Informationsquellen und Beispielprojekte werden hier gesammelt.
    • „Ausbreitungskorridore“ oder auch „Verbundkorridore“beschäftigt sich mit dem Thema, dass es nichts nutzt, Insekten auf einer „Insel“ (Blühfläche) für 2-3 Jahre zu vermehren und dann „umzuackern“. Hier geht es um Planung von nachhaltigen Blühflächen- Netzwerken.
    • Bienenweidepflanzen“ und „Trachtfließband“ sind zwei sich ergänzende/überschneidende Themen, wobei es im ersten hauptsächlich um die Planzen geht, die für Bienen und Insekten besonders wertvoll sind, während es beim Trachfließband um die kontinuierliche Abfolge der Blühzeiten geht.
    • Pollen & Nektar„: Beim Nahrungsangebot an Bienen und Insekten spielen Pollen und Nektar die entscheidende Rolle. In dem Thema geht es um das Wissen, was Pollen und Nektar sind und was, wozu und wann von Insekten, Wildbienen und Honigbienen benötigt wird.
  7. Mauerbienen – Aktion von „lebenswertes Chemnitz“ (Pilotprojekt zu dem dieser Lernpfad entstanden ist)
    • Mauerbienen-Aktion: Link zur Projektbeschreibung von „lebenswertes Chemnitz“. Es ist ein Mitmachprojekt für die Menschen einer Region/Gemeinde. Ein Ziel ist auch, dass diese Aktion viele andere Gemeinden nachmachen. Macht es in Eurer Gemeinde nach.
  8. Warum Wildbienen andere Unterstützung brauchen wie Honigbienen.
    • Honigbienen sind Nutztiere und ihr Erhalt und die Anzahl der Völker hängt von der Motivation der Menschen ab, Honigbienenvölker zu halten. Die Gesundheit der Honigbienen wird dabei entscheident bestimmt vom Wissen, der Ausbildung und der Weiterbildung der Imker. Gibt es zu wenig Anreize/Gründe Honigbienen zu halten, gibt es zu wenig Völker, ansonsten gibt es genug. Haben Imker zu wenig Wissen, geht es nicht nur ihren Honigbienen schlecht, sondern sie schaden viel mehr als bei anderen Nutztieren, auch den Imkerinnen, die gutes Wissen haben. Dadurch tragen sie (nachhaltig und langfristig) zum Rückgang der Gesamtvölkerzahl bei.
    • Wildbienen haben und brauchen keine „menschliche Betreuung“. Sie müssen in und mit der Natur überleben, die sie am entsprechenden Ort vorfinden. Ihr Überleben hängt also viel stärker von einer intakten Umwelt ab, die für ihr Überleben geeignet ist.  Demzufolge kann aber jede(r) auch ohne umfangreiche Ausbildung ein Insektenhotel (wie diesen Nistblock) aufstellen oder andere Nistmöglichkeiten und geeignete Futterangebote (z.B. Blühflächen) schaffen. Die Idee EIN Honigbienenvolk  ohne Betreuung und entsprechendes spezielles Fachwissen aufzustellen,  ist dagenen kotraproduktiv (schadet) und eine sehr schlechte Option.

Dieses Wissen (insbesondere auch das, auf was hier verlinkt ist) wird in den folgenden Jahren weiter vervollständigt, aktualisiert und verbessert. Schaut ab und zu mal rein.

Mauerbienen-Nistblock, Info-Schild zum Download
6x6cm:
sol_mauerbienen_aktion_6x6.pdf
8x8cm:
sol_mauerbienen_aktion_8x8.pdf

Wenn Ihr solche „freien Bildungsprojekte“ gut findet, könnt Ihr auch an den aracube e.V. spenden (z.B. mit Verwendungszweck: „freie Bildung“ oder einem konkreten Projekt, z.B. „Mauerbienen-Aktion“ oder „SOL-Projekt“).

Sponsorinnen/Unterstützer

Ohne unsere Unterstützer wäre das SOL-Projekt (Aufbau, Weiterentwicklung und Betrieb) nicht möglich.

Vielen Dank

(Wie Sie uns unterstützen können, finden Sie hier.)

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Name Unterstützung
Dirk Liesch Consult SOL Unterstützung:  Bereitstellung
„open-academy“ Portal

Unsere Spenderinnen (in größerem Umfang):

Und wir danken unseren vielen ehrenamtlichen Mitmachern, deren Namen sie hier finden und denen, die uns unterstützten, aber nicht öffentlich genannt werden möchten.

VIELEN DANK

 


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