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Frühblüher-Fläche

Autor: Dirk Liesch (mit KI Unterstützung)

Dies ist eine „Frühblüher-Fläche“. Sie wird zwischen Mitte Dezember bis Mitte/Ende Juni NICHT gemäht und bearbeitet. Deshalb sieht sie ab Mitte Mai meist etwas „wüst“ aus, bis die Blätter der Frühblüher vergilbt sind und die Pflanzen die Kraft für das nächste Jahr gespeichert haben.

Warum Frühblüherflächen?

Ist es nicht schön, wenn im Frühjahr überall Frühblüher blühen, z.B. Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Buschwindröschen, Narzissen, Tulpen, Hyazinthen usw. :

  • in Wohngebieten + städtischen Parks
  • neben Spielplätzen und auf Randstreifen
  • unter Bäumen, Sträuchern und Laubhecken
  • auf Wiesen und Industriefächen
Frühblüher Fläche 2 - lebenswertes chemnitz
Frühblüher-Fläche am 30. März 2024

Ja, die Schönheit ist ein Aspekt. Es gibt aber noch einen ähnlich wichtigen Grund.

Bedeutung für Wildbienen, Schmetterlinge & Insekten

Im Vorfrühling, insbesondere bis zur Salweidenblüte (Weidenkätzchen) sind Blüten rar. Frühblüher liefern entscheidend Pollen (Protein) und Nektar (Energie) für Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und erste Schmetterlinge. Die Frühblüher unterstützen Nestgründung und die erste Brutgeneration vieler Wildbienen — ohne sie fehlt die Nahrung in einer kritischen Phase.

Winterlinge, eranthis hyemalis, im Schnee - lebenswertes chemnitz
Winterlinge kommen oft bereits Anfang Februar durch den Schnee
  • Krokusse & Winterlinge sind reich an Pollen und Nektar
  • Schneeglöckchen locken Nektarsuchende bei mildem Wetter
  • Narzissen & Scilla liefern (später) zusätzliche Tracht für Honig- und Wildbienen.

Blühflächen unter Laubbäumen und Hecken bieten gleichzeitig geschützte Flugrouten, Sammelplätze und Mikroklimata (Warmluft, Schutz vor Wind).

Wird die Frühblüherfläche nicht zu früh gemäht, bilden sich durch Vermehrung (Samen, Knollen-Teilung, Rhizome) stabile Bestände und damit ein dauerhaftes Nahrungsangebot und strukturreicherer Lebensraum im zeitigen Frühjahr.

Aber denken wir nicht zu eng. Eine Blühfläche und ein Nahrungsangebot für Bienen und Insekten bedeutet nicht nur Blumen auf dem Boden und auf der Wiese, wie das folgende Bild einer blühenden „Zaubernuss“ (Busch, der oft schon ab Januar blüht) zeigt:

Zaubernuss, hamamelis, Biene mit Pollen im Flug - lebenswertes chemnitz
Honigbiene mit Pollen an den Beinen an einr Zaubernuss (hamamelis), 20. Februar 2021
Frühblüher - Schneeglöckchen, Krokusse, Zaubernuss - Chemnitz
Blüten und „Insektenretter“ des zeitigen Frühjahrs: Zaubernuss, Schneeglöckchen und Krokusse

Schönheit & Ästhetik

Wie werden Frühblüher-Flächen nicht nur sehr nützlich, sondern schön?

Gelbe Flächen (Winterlinge), zarte weiße Tupfer (Schneeglöckchen, Buschwindröschen) und violette/ blaue Akzente (Krokus, Leberblümchen, Scilla) schaffen starke visuelle Effekte vor dem Laubaustrieb. Später kommt das Gelb der Narzissen, die Farben der Hyazinthen und die der Tulpen hinzu.

Rings um Baumstämme, in Wellen entlang Hecken, punktuelle Inseln auf Wiesen — jeweils andere Bildwirkung. Durch geschickte Mischung von Arten mit leicht versetzten Blühzeiten (Jan → Apr) entsteht ein zirka  zweimonatiger „Frühlingsteppich“. Frühblüherflächen sind niedrigschwellige Naturerlebnisse für Kinder, Bewohner, Nachbarn und Besucher.

Sobald von den Weidenkätzchen der gelbe Pollen rieselt, beginnt für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten die Zeit des Überflusses. Ab dem Zeitpunkt kann die Frühblüherfläche auch einfach nur schön sein. Ob z.B. Narzissen viel Pollen und Nektar bringen, ist zum Überleben jetzt nicht mehr so wichtig.

Frühblüher-Wiese und Schmetterling - lebenswertes chemnitz
Ein Schmetterling (Tagpfauenauge) auf einer Hyazinthe am 30. März 2024.

Frühblüherflächen im öffentlichen Raum

Ja, die Kommune hat weder Geld noch Personal für zahlreiche Frühblüher-Flächen im öffentlichen Raum. Deshalb gibt es in Chemnitz seit 2018 die „Frühblüher-Mitmach-Aktion“ der Initiative „lebenswertes Chemnitz“.

Frühblüher Mitmachaktion - lebenswertes chemnitz
Frühblüher Mitmach-Aktion in Chemnitz seit 2018

 Das Konzept: Wenn viele Bewohnerrinnen mitmachen und im öffentlich zugänglichen Raum Frühblüher pflanzen (Zwiebeln stecken, Knollen pflanzen und aussäen), kann die Stadt oder Kommune schon im nächsten Frühjahr viel bunter sein, ohne öffentliche Mittel und Personal, wenn viele Bewohner mitmachen. Die „Frühblüher Mitmach-Aktion“ ist hier (zum Nachmachen) detailliert beschrieben.  Alternativ gibt es dazu auch das Projektvideo (Dauer: 8:14 min):

Natürlich sollten Spiel- und Sportflächen nicht bepflanzt werden und es ist auch nervig, wenn die Grundstückseigentümer die in Guerilla-Aktion bepflanzen Flächen im Frühjahr durch zu zeitiges Mähen oder Bearbeitung wieder „abtöten“. Deshalb ist es optimal, wenn die jeweiligen Grundstücksbesitzer (Kommune, Wohnungsgenossenschaften, Kitas, Schulen usw.) entsprechende Flächen für die „Frühblüher-Bepflanzung“ freigegen. Die folgenden Bilder zeigen solche „freigegebenen“ und durch die Bewohner bepflanzten Flächen, wobei die Zwiebeln, Knollen, Samen oder Rizome entweder aus den eigenen Gärten einiger der Mitmachenden stammten oder aus Abverkäufen der „Gartenmärkte“ im Dezember. In diese Pflanzungen ist kein einziger Euro aus dem Budget der Kommune geflossen und auch nur die Zeit der Grundstücksbesitzer zur Abstimmung, welche Flächen als Frühblüher-Flächen geeignet sind und „freigegeben“ werden:

Frühblüher Mitmachaktion Blühfläche - Zeisigwaldstrasse 17, Chemnitz
Beispiel einer „lebenswerten Plattenbausiedlung“ in Chemnitz (Zeisigwaldstraße 17, Fläche der CAWG)
Frühblüher - Wildtulpen Stadtpark Chemnitz - lebenswertes Chemnitz
Frühblüher-Fläche mit Wildtulpen im Chemnitzer Stadtpark (8.April 2024)
Frühblüher - Krokusse 2 Stadtpark Chemnitz - lebenswertes Chemnitz
Krokusse auf einer Frühblüherwiese im Chemnitzer Stadtpark (3.März 2024)
Frühblüher Mitmach Aktion - Zwiebelspende 2 - lebenswertes chemnitz
Zwiebel-Spende zur Frühblüher Mitmach-Aktion, dank Abverkauf bei „Dehner“ (14. Dezember 2021)

Winterling- und Wildkrokus-Aktion

Winterlinge und Wild-Krokusse blühen besonders zeitig, teilweise noch im Schnee und sind besonders wichtig für unsere Wildbienen (besonders Hummeln), zeitige Schmetterlinge und andere Insekten. Andererseits passen sie nicht so richtig in die typischen „Frühblüher-Pflanzaktionen“ im Herbst. Deshalb gibt es inzwischen separate Aktionen für Winterlinge und Wildkrokusse (jeweils zum Mit- und Nachmachen):

Winterlinge mit biene lebenswertes chemnitz
Honigbiene auf Winterlingen am 18. Februar 2019
Winterlinge im wohngebiet lebenswertes chemnitz
Winterlinge in einer „lebenswerten Plattenbausiedlung“ in Chemnitz
Winterling Aktion, Samenspende - lebenswertes chemnitz
Samenspende für Winterling-Aktion (erste Blüten nach der Aussaat in drei Jahren, geschlossene Blühflächen nach 7-8 Jahren)
Winterling-Aktion, Knollen-Spende - lebenswertes chemnitz
Winterling-Knollen (Spende aus einem Garten), erste Blüten im nächsten Frühjahr, geschlossene Blühflächen nach 4-6 Jahren
Biene mit Pollen im Anflug an Wildkrokus, Elfenkrokus
Honigbiene beim Pollensammeln an einem Wildkrokus (Elfenkrokus) am 4. März 2019
Wildkrokuswiese, Elfenkrokusse - lebenswertes chemnitz
Wildkrokus / Elfenkrokus – Wiese in Chemnitz
Wildkrokusse - Samenspende zur Wildkrokus-Aktion - lebenswertes chemnitz
Samenspende für Wildkrokus-Aktion (23. Mai 2022)

Frühblüher pflanzen, aber wo und wie ?

Damit sich Pflanzen nachhaltig und langfristig entwickeln, ohne ständig Pflege zu bedürfen, müssen sie an für sie geeigneten Stellen gepflanz oder gesät werden. Das gilt natürlich auch für Frühblüher, damit sich die Frühblüherflächen allein durch „weniger Mahd und weniger Bearbeitung“ nachhaltig entwickeln und langfristig immer besser aussehen. Dazu gibt es für die typischen Frühblüher unserer städtischen Frühblüherflächen bereits spezische Hinweise in der Aktionsbeschreibung der „Frühblüher Mitmach-Aktion“ (Link zur Beschreibung).

Hier geben wir aber auch eine kurze Übersicht zum „Planzen und säene, aber wo und wie“ zu den wohl häufigsten 10 Frühblühern, die für diese Frühblüherflächen geeignet sind:

Vor dem Pflanzen

  • (möglichst) Zustimmung einholen (Eigentümer / Grünflächenamt / Genossenschaft) => „Guerilla-Aktionen“ nur notfalls und dann z.B. unter Hecken oder in Pflanzungen, wo nicht gemäht wird.

  • Fläche prüfen: keine Spiel-/Erholungsfläche, im Frühjahr möglichst ungemäht, unter Laubbäumen/Hecken günstig.

  • Material: Zwiebeln/Knollen (Herbst, ideal: Sept–Nov, notfalls noch im Dezember). Bei Wildkrokussen/Winterlingen: auch Samen sammeln/säen (Frühjahr).

Pflanz-Praxis kurz:

  • Pflanztiefe kleine Zwiebeln ≈ 4–6 cm; größere 8–12 cm. Abstand je nach Art (z. B. 5–8 cm bei Krokus, 10–15 cm bei Narzissen).

  • Wildkrokusse vermehren durch Aussaat (siehe Abschnitt Samen). Winterlinge: Knöllchen ca. 5 cm tief setzen.

Pflegehinweise & Zeitplan:

  • Nicht mähen von Ende Dez. bis Mitte/Ende Juni (Blätter müssen einziehen).

  • Nachpflanzen: Herbst (Zwiebeln stecken) oder Frühjahr (Samen säen: Krokus/Winterling, Knollen stecken: Winterling).

  • Bei späten Käufen (Dez, Abverkäufe): Pflanzen der Zwiebeln trotzdem möglich, Blühbeginn kann sich bis zu vier Wochen verzögern und Blüte im ersten Frühjahr sehr schwach ausfallen.

Wichtig: Keine geschützten Wildpflanzen aus der Natur entnehmen. Saatgut-Regeln beachten (§40 BNatSchG) — in der Stadt eher Zwiebeln/Sorten aus dem Handel nutzen oder „Überschüsse“ aus Privatgärten und Grundstücken.

Gestaltungshinweise — welche Frühblüher an welche Stellen & warum

Unter Laubbäumen / Hecken (Wintersonne vor Laubaustrieb)

  • Besonders geeignet: Schneeglöckchen, Winterlinge, Elfenkrokus, Buschwindröschen, Leberblümchen.

  • Warum: Früh im Jahr viel Licht, danach Schatten durch Laub — diese Arten ziehen sich rechtzeitig zurück.

Halbschatten / lichte Schattenbereiche (z. B. unter Sträuchern)

  • Geeignet: Buschwindröschen, Leberblümchen, Maiglöckchen (bei passendem Boden), Traubenhyazinthen.

  • Warum: Diese Arten tolerieren Schatten und profitieren von feuchter, humoser Krume.

Volle Sonne / trockener, durchlässiger Boden (Wiesenränder, sonnige Randstreifen)

  • Geeignet: Tulpen (stärker in Kultur), Narzissen, Hyazinthen (trockenere Lagen), viele Zierkrokusse.

  • Warum: Sonnenbedürftige Arten blühen besonders prächtig, Bodengare/Drainage entscheidend.

Feuchtere Stellen / frische Standorte

  • Geeignet: Märzenbecher (Leucojum) – feuchte, nährstoffreiche Böden.

Kleinflächige Kombinationen

  • Kombinationen: Schneeglöckchen + Winterlinge + Elfenkrokus erzeugen frühen Gelb-/Weißkontrast; Krokus + Narzissen liefern späten Farbakzent.

  • Pflanz-Mix bedenken: unterschiedliche Blühzeiten verlängern den Blühzeitraum (max. Jan-Mai); ähnliche Standortansprüche zusammen pflanzen.

12 wichtige Frühblüher (Pflanzhinweise)

(in etwa nach Blühbeginn sortiert)

Generell sind für naturnahe Frühblüherflächen die Wildformen („botanische“ Sorten) bei Krokussen, Narzissen und Tulpen etwas sinnvoller.

1. Schneeglöckchen — Galanthus nivalis (Jan–Feb)

  • Bedeutung: Frühflieger, bei mildem Wetter wichtige Nektar-/Pollenquelle für erste Wildbienen und Hummeln.

  • Standort: Halbschatten bis schattig, unter Laubsträuchern, in humosem, durchlässigem Boden.

  • Boden: Feucht-humos, nicht zu trocken im Winter; gut drainiert.

  • Pflanzen/Säen: Vermehrung über Tochterzwiebeln; Handelstauglich, selten über Samen in Projekten. Beste Pflanzzeit: Herbst (Sept–Nov).

  • Hinweis: Nicht aus Wildbeständen entnehmen; gut geeignet für natürliche Verteilung unter Hecken.


2. Winterling — Eranthis hyemalis (Feb)

  • Bedeutung: Sehr wertvoll für Bienen und Hummeln als frühe Pollenquelle; häufig stark besucht.

  • Standort: Unter laubabwerfenden Hecken und Bäumen, lichte Wälder, Wiesenränder.

  • Boden: Neutral bis leicht kalkhaltig, humos, mäßig feucht.

  • Pflanzen/Säen: Vermehrung durch Knollen (Teilung) oder durch Samen; Knollen pflanzen im Herbst, Samen sammeln im Mai und sofort aussäen.

  • Besonderheit: Lichtkeimer: Samen nur leicht aufdrücken, nicht zudecken; Geduld nötig (Sämlinge blühen erst nach Jahren).


3. Märzenbecher — Leucojum vernum (Feb–März)

  • Bedeutung: Gute Trachtquelle für Insekten im frühen Jahr; auffällige weiße Glocken.

  • Standort: Feuchte, humose Wiesenränder und lichte Auen, unter Bäumen.

  • Boden: Feucht bis frisch, nährstoffreicher Humus.

  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst setzen; vermehren sich durch Tochterzwiebeln.

  • Hinweis: Geeignet an Stellen, die früh nicht austrocknen.


4. Elfenkrokus / Wildkrokus — Crocus tommasinianus (Feb–März)

  • Bedeutung: Frühblüher mit hohem Nektar- und Pollenwert; stark von Wild- und Honigbienen besucht.

  • Standort: Rasen, unter Büschen, an Wurzelzonen, mag kalkhaltige bis neutrale Böden.

  • Boden: Locker, gut durchlässig; Rasenverträglich.

  • Pflanzen/Säen: Kleine Zwiebeln stecken im Herbst; Samen (Mai) sammeln und aussäen — Samen keimen nach Kälteperiode, erste Blüten oft erst nach 3 Jahren.

  • Tipp: Saat + einzelne Zwiebeln kombinieren für schnellen Effekt und langfristiges Nachwachsen.


5. Gartenkrokus (Zierkrokus) — Crocus spp. (März)

  • Bedeutung: Frühtracht, sehr attraktiv für Insekten; breite Sortenpalette für Farbe.

  • Standort: Sonne bis Halbschatten, gut in Rasenflächen oder Blüteninseln.

  • Boden: Durchlässig, lehm-sandig bis humos.

  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst stecken; Samenvermehrung seltener in Kultur.

  • Hinweis: Käufliche Zwiebeln blühen oft schon im ersten Jahr.


6. Blaustern / Scilla — Scilla siberica (März)

  • Bedeutung: Frühe Nektarquelle, bienenfreundlich; kräftige blaue Farbtupfer.

  • Standort: Halbschatten, unter Büschen, an Waldrändern.

  • Boden: Humos, frisch bis mäßig trocken, gut durchlässig.

  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst; Samen möglich.

  • Tipp: Bildet rasch große Polster, gut für natürliche Wiesenränder.


7. Buschwindröschen — Anemone nemorosa (März–April)

  • Bedeutung: Blüten bieten Pollen für frühe Insekten; ästhetisch in Weißflächen unter Bäumen.

  • Standort: Halbschatten bis schattig, Laubwälder undHeckenunterwuchs.

  • Boden: Humos, frisch, leicht sauer bis neutral.

  • Pflanzen/Säen: Vermehrung vor allem über Rhizome; Auspflanzen im Herbst/Frühjahr möglich.

  • Vorsicht: Arten aus freier Natur nicht entnehmen (Naturschutz).


8. Leberblümchen — Hepatica nobilis (März–April)

  • Bedeutung: Frühblüher, besucht von Kleininsekten; zierliche blaue/violette Blüten.

  • Standort: Halbschatten, lichte Wälder, humoser Boden.

  • Boden: Neutral bis leicht sauer, sehr humos.

  • Pflanzen/Säen: Vermehrung durch Teilung nach der Blüte oder Aussaat; Auspflanzen in schützende Standorte.

  • Hinweis: Anspruchsvoller als Krokus/Winterling; naturnahe Flächen bevorzugen.


9. Narzissen (Osterglocken) — Narcissus spp. (März–April)

  • Bedeutung: Spätere Frühjahrs-Tracht, auffällige Flächenwirkung; Insekten nutzen Pollen/Nektar.

  • Standort: Offenere Wiesenränder, Rabatten, sonnige bis halbschattige Plätze.

  • Boden: Nährstoffreich bis humos, gut drainiert.

  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst pflanzen; natürliche Vermehrung langsam durch Tochterzwiebeln.

  • Tipp: Sehr gut für Wiesenränder, dort nicht vor Ende Mai mähen.


10. Tulpen — Tulipa spp. (April)

  • Bedeutung: Stark dekorativ, ziehen Aufmerksamkeit auf sich; manche Sorten bieten Insekten Nektar.

  • Standort: Sonnige, eher trockene, durchlässige Plätze.

  • Boden: Locker, gut entwässert, mäßig nährstoffreich.

  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst; viele Zuchtsorten benötigen Vermehrung durch Kauf/Umsetzen (weniger langlebig in Wiese).

Einschränkung: In extensiven Wiesen weniger dauerhaft — eher punktuelle Auspflanzung an Rändern oder Baumscheiben empfohlen.


11. Traubenhyazinthen – Muscari (März-April)

  • Bedeutung: Gute Nektarquelle für frühe Wildbienen und Honigbienen.
  • Standort: Sonne bis Halbschatten
  • Boden: Durchlässig, eher trocken bis frisch, nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich
  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst pflanzen (Sep-Nov); Pflanztiefe 6-8 cm. In Gruppen (ca. 10-15 pro Stelle) setzen.
  • Besonderheiten: Bilden dichte blau-violette Blütenstände; breiten sich langsam über Brutzwiebeln aus; sehr pflegeleicht. Ideal für verwilderte Frühblüherflächen, auch unter Gehölzen.

12. Hyazinthen – Hyacinthus orientalis (März-April)

  • Bedeutung: Bieten Nektar und Pollen, werden v. a. von Hummelköniginnen besucht.
  • Standort: Sonne bis Halbschatten

  • Boden: Locker, humos, gut drainiert; keine Staunässe
  • Pflanzen/Säen: Zwiebeln im Herbst pflanzen (Sep-Nov); Pflanztiefe 10-15 cm. Nach einsetzen gut angießen aber keine Staunässe.
  • Besonderheiten: Sehr duftstark, kräftige Farben; geeignet für Gruppenpflanzung; langlebige Zwiebel, die sich langsam teilt.In naturnahen Frühblüherflächen eher sparsam einsetzen (starker Duft + kräftige Farben). Trotzdem als Insektenfrühquelle wertvoll.

Frühblüher Fläche, Info-Schild zum Download
6x6cm:
fruehblueher_flaeche_6x6.pdf
8x8cm:
fruehblueher_flaeche_8x8.pdf

 

Power Macintosh 7600/120

Ein Meilenstein der digitalen Kreativgeschichte

Autor: Dirk Liesch (mit KI Unterstützung)

Ausstellungsobjekt: Apple Power Macintosh 7600/120
Einführungsjahr: 1996
Kategorie: Professioneller Multimedia‑Desktopcomputer

Der Power Macintosh 7600/120, vorgestellt im Jahr 1996, war ein wichtiger Vertreter der zweiten Generation der PowerPC-basierten Macintosh-Computer.  Er gehört zu den charakteristischen Rechnern der Übergangszeit zwischen analoger und digitaler Medienproduktion.  Damit repräsentiert er eine Ära, in der Computer erstmals zu universellen Werkzeugen für Grafikdesign, Tonbearbeitung und Videoproduktion wurden. Er richtete sich an professionelle Anwender in den Bereichen Grafikdesign, Video- und Audioproduktion sowie wissenschaftliche Anwendungen. Mit seiner offenen, gut zugänglichen Architektur und leistungsfähigen Multimedia-Ausstattung galt der 7600/120 als vielseitiger Arbeitsplatzrechner seiner Zeit.

Pm7600 01
Power Macintosh 7600/120

Technisches Profil

  • Prozessor: PowerPC 604, 120 MHz – ein Hochleistungsprozessor für die professionelle Nutzung.
  • Arbeitsspeicher: 16 MB RAM (erweiterbar bis 1 GB) – außergewöhnlich groß für die Mitte der 1990er‑Jahre.
  • Speicher: SCSI‑Festplatte, meist 1,2–2 GB – zuverlässig und für damalige Verhältnisse sehr schnell.
  • Grafik: Hochwertige 2D‑Grafik, erweiterbar durch PCI‑Grafikkarten.
  • Audio/Video: Integrierte AV‑Ein- und Ausgänge (Composite, S‑Video) – ein seltenes Merkmal und entscheidend für Multimedia‑Arbeit.
  • Erweiterbarkeit: Drei PCI‑Steckplätze, leicht zugängliches Innenleben.
  • ADB –  Apple Desktop Bus: serielle Niedriggeschwindigkeits-Schnittstelle (meist (10 kbit/s), die Apple zwischen 1986-99 auf praktisch allen Macs verwendete. Daisy-Chain-fähig: Geräte konnten direkt hintereinander gesteckt werden, keine zusätzlichen Ports am Computer notwendig: z.B. Maus, Tastatur, Trackball, Grafiktablett, Joystick, Spezialgeräte. Der ADB gilt als ein Vorläufer von USB und wurde letztendlich dadurch ersetzt.

ADB-Stecker
ADB-Stecker

ADB-Buchse
ADB-Buchse

Das charakteristische aufklappbare Gehäuse machte Wartung und Aufrüstung besonders einfach – ein frühes Beispiel für Apples Fokus auf Nutzerfreundlichkeit.

Für multimediales Arbeiten wurde natürlich auch noch eine entsprechende Zusatzausstattung benötigt. Das folgende Bild zeigt ein Beispiel dazu mit Tastatur, Maus und Wacom Tablet am ADB:

Power Mac 7600-120 ikl Zubehör
Power Macintosh 7600/120 mit typischer Zusatzausstattung für Multi-Media Produktionen: Kombi-Laufwerk JAZ-Drive (1GB) mit CD-ROM Brenner, Wacom Grafik-Tablet, Mac Keyboard and Mouse, sowie eine mit diesem Gerät produzierte hybride Multimedia CD-ROM („Interaktive Galerie – Maskenbild“) für Windows PCs und Apple Macintosh

Bedeutung zur Zeit seiner Einführung

Als der Power Macintosh 7600/120 1996 erschien, befand sich Apple in einer Phase des Umbruchs. Wirtschaftlich angeschlagen, setzte das Unternehmen dennoch weiterhin technische Akzente. Der 7600 war ein Symbol dafür:

  • Er wurde in Grafik- und Designbüros, Tonstudios, Bildungsinstitutionen und Videoschnittumgebungen eingesetzt.
  • Mit seinen integrierten Videoanschlüssen bot er Funktionen, die viele Konkurrenzsysteme erst deutlich später unterstützten.
  • Seine PowerPC‑Architektur entstand aus der Partnerschaft zwischen IBM, Motorola und Apple und bot im Vergleich zu Intel‑Prozessoren eine hohe Leistung bei Multimediaaufgaben.

Der 7600 legte damit Grundlagen für spätere Apple‑Rechner, die den kreativen Markt dominierten – darunter der Power Mac G3 und der iMac.

Typisches Zubehör für Multimedia-Entwicklung

Zu einem typischen Power Mac (hier ein Beispiel eines 7200er)  gehörten ein Apple Monitor (hier eine Multimedia-Variante, mit Lautsprechern) und der typischen Apple Tastatur + Mouse

Power Macintosh 7200-75 (system)
Power Macintosh 7200-75 (system) mit Apple Tastatur und Maus
Wacom Grafik-Tablet mit drucksensitivem Stift

Zur damaligen Zeit waren die Wacom Grafik-Tablets genial für kreative Arbeiten, wie Grafik, Design, Fotobearbeitung oder auch „Maskenbild“ und Entwürfe für Film und Theater.

Kombigerät Iomega Jaz-Drive und CD-Brenner

Zur Speicherung von Bild und Filmdaten wurden größere Speichermedien nötig. Dazu boten sich als eine Art „externe Festplatten“ die Jaz-Drives (Iomega) an (im Bild 1GByte Variante) und CD-Brenner (damals gerade aufgekommen). Im Bild ist ein entsprechendens Kombigerät (SCSI) abgebildet, mit dem z.B. direkt von JAZ-Drive auf CD-ROM gebrannt werden konnte.

Kombigerät mit Jaz Drive 1GB (Iomega) und CD-ROM Brenner
Kombigerät mit Jaz Drive 1GB (Iomega) und CD-ROM Brenner
hybride CD-ROM „interactive Galerie – Maskenbild“
CD-ROM Interactive Galerie Maskenbild (1996) - hybrid, Mac + Win
CD-ROM „Interactive Galerie Maskenbild“ (1996) – hybrid, Mac + Win

Jede Multimedia-Produktion brauchte auch damals die passende Software. Für dieses konkrete Beispiel der CD-ROM „Interactive Galerie – Maskenbild“, die auf dem Power Mac 7600/120 entstanden ist, waren das:

Die Komposition und Einspielung der Musik erfolgte allerdings auf dem PC (Windows ) mit Cubase Audio XT 3.0 (einer Projektleihgabe durch Steinberg Media Technologies).

Der Macintosh im historischen Kontext

Der Apple Macintosh, erstmals 1984 vorgestellt, beeinflusste die gesamte Computerwelt nachhaltig:

Revolution der Benutzeroberfläche

Der Macintosh brachte die grafische Benutzeroberfläche (GUI) in den Massenmarkt. Fenster, Symbole und Maussteuerung prägten fortan das Arbeiten am Computer.

Durchbruch im Desktop Publishing

Mit Programmen wie PageMaker und Geräten wie dem LaserWriter entstand eine neue Branche – das Desktop Publishing. Der Mac wurde zum Standardwerkzeug für Gestalter und Verlage.

Die Plattform der Kreativen

Ob Grafikdesign, Fotografie, Musikproduktion oder Film – der Mac galt (und gilt) als bevorzugtes Werkzeug für kreative Arbeit. Geräte wie der 7600 setzten diesen Fokus konsequent fort.

Verschmelzung von Technik und Design

Apple etablierte früh eine Philosophie, in der Hardware, Software und Benutzererlebnis eine Einheit bildeten. Dies war ein entscheidender Beitrag zur Entwicklung moderner Computer.


Warum dieses Objekt ausgestellt wird

Der Power Macintosh 7600/120 steht exemplarisch für eine technologische Schwelle:

  • den Übergang von analoger zu digitaler Medienverarbeitung,
  • die Professionalisierung von Multimedia‑Arbeitsplätzen,
  • die Wiederentstehung der Design‑ und Kreativorientierung, die Apple später zu Welterfolg führte.

Als Arbeitsgerät mag der 7600 heute unscheinbar wirken – doch historisch war er ein Baustein der digitalen Revolution. Dieses Exemplar erinnert an eine Phase, in der die Werkzeuge der Zukunft entstanden und der kreative Alltag erstmals vollständig digital wurde.


Kurzer Blick ins Innere

Aufklappbares Gehäuse – einfache Wartung
Die gesamte Hauptplatine war durch ein Aufklappen des unteren Gehäuseteils zugänglich. Dieses Konzept spiegelt die klare technische Gestaltung dieser Ära wider.


Fazit

Der Power Macintosh 7600/120 ist ein anschauliches Beispiel für die Innovationskraft der 1990er‑Jahre. Er verbindet technische Fortschritte, kreative Anwendungen und die gestalterische Philosophie des Macintosh. Damit gehört er zu den wichtigen Zeitzeugen der frühen digitalen Kreativgeschichte.


Restauration eines Power Macintosh

Zwei Videos, die die Restauration eines alten PowerMac 7500 (ähnlich zu diesem 7600er) zeigen, geben zum einen einen Einblick in das Innenleben und helfen auch, wenn tatsächlich ein Altgerät restauriert werden soll. Teil II ist (technisch) deutlich interessanter als Teil I, warum hier auch mit Teil II begonnen wird (Dauer 14:37 min):
Teil I (Dauer6:53min):

Fun-Facts: zum Macromedia Director 5
historisches Buch zum Macromedia Director 5 Learning Lingo
historisches Buch zum Macromedia „Director 5“ Learning Lingo

Die in den neunziger Jahren überragende Firma für Software zur Erstellung von Multimedia CD-ROM Produktionen war Macromedia. Diese hatte in 1996 mit dem „Director 5“ und „Authorware 3“ zwei marktbeherrschende Software Lösungen, allerdings mit kaum „Bugs“ und umfassenden Funktionen (neue Features waren nicht erforderlich). Die hohe Marktabdeckung führte daz, dass kaum noch Neulizenzen verkauft werden konnten und aufgrund der Fehlerarmut und des tollen ausreichenden Funktionsumfangs auch kaum „Updates“. Deshalb ging der Umsatz vom Macromedia aufgrund „zu guter Software“ zwischen 1996-1998 deutlich zurück. „Lessons learned“ für die Softwareindustrie: „Zu gute Software kann die Existenz des Unternehmens gefährden!“ – Es sei denn, man lässt sich die Nutzung der Software zukünftig in Monats- oder Jahresgebühren bezahlen. Für mich (Autor) war das deshalb die Geburtsstunde des „Abo-Modells“ für Software (statt des bis dahin üblichen Lizenz- und Updateverkaufs).

Power Macintosh 7600/120, Info-Schild zum Download
6x6cm:
power_mac_7600_120_6x6.pdf
8x8cm:
power_mac_7600_120_8x8.pdf

SGI Indy (1993)

Blauer Vorbote der digitalen Zukunft

Autor: Dirk Liesch

Die Indy ist zu Recht ein „Kult“-Computer seiner Zeit. Als Silicon Graphics 1993 die SGI Indy präsentierte, war es mehr als nur ein schneller UNIX-Rechner. Die Indy war ein Blick in eine Zukunft, in der Computer nicht nur rechnen, sondern sehen, gestalten und simulieren konnten. Ihre auffällige türkis-blaue Farbe symbolisierte genau das: Kreativität statt Büroalltag.
Fachliche und technische  Details zur „Indy“ findet ihr hier auf der Wikipedia „SGI Indy“.

SGI Indy mit Originalkamera und passendem Fremdzubehör (Monitor+Tastatur)
SGI Indy mit Originalkamera und passendem Fremdzubehör (Monitor+Tastatur)

Die Indy war einer der ersten Desktop-Computer mit echter Multimedia-DNA. Die integrierte IndyCam, eine frühe Digitalkamera, ermöglichte Videokonferenzen und Bildaufnahmen zu einer Zeit, als Webcams noch exotische Laborgeräte waren. Viele spätere Standards in der Medienproduktion — Livebild-Verarbeitung, digitale Bildstreams, 3D-Interaktionen — wurden auf dieser Plattform zum ersten Mal direkt am Schreibtisch erfahrbar. Für viele heutige Standards in der Bild- und Videobearbeitung legte die Silicon Graphics (Link zu Wikipedia) Inc. (SGI) den Grundstein.

Silicon Graphics  (SGI) baute nicht nur großartige Grafik-Workstations, sondern auch das IRIX-Betriebssystem (Link zu Wikipedia), ein UNIX-System  mit einer beeindruckenden vektorbasierten grafischen Benutzeroberfläche ging auf ihre Kappe. SGIs waren zu ihrer Zeit Kult-Computer, wegen ihrer bahnbrechenden Grafik-Leistung. Die „Indy“ ist die „kleine Workstation“ aus der Serie mit „Indigo„,  „Onyx“ (die beiden mit denen ich auch persönlich gearbeitet habe) u.a.

IRIX på SG1 O2-sensurert
IRIX Desktop auf einer SGI

Hollywoods Werkzeug – auch auf dem Schreibtisch

Silicon Graphics war der geheime Motor hinter einer Revolution im Kino. Große SGI-Workstations wie die „Indigo“ oder „Onyx“ berechneten die Durchbruch-Effekte von „Jurassic Park“ (1993), die den realistischsten CGI-Dinosauriern ihrer Zeit Leben einhauchten.

Aber auch spätere berühmte 3D-Filme, wie „Avatar“ wären ohne die Innovationen von SGI  und der in SGI integrierten „Alias|Wavefront“ 3D-Animations und Rendering Lösungen später nicht möglich gewesen. SGI war bahnbrechend für Computer-Generated Imagery (CGI).

Die Indy war das erschwingliche Geschwistermodell dieser High-End-Maschinen. Sie brachte die gleiche Technologie — OpenGL-Grafik, Bildverarbeitung, IRIX-Stabilität — in ein Format, das Animationsstudios, Universitäten und kleine Produktionsfirmen nutzen konnten. Für viele Künstler und Entwickler war die Indy das erste Tor in die Welt professioneller 3D-Animationen, wie z.B. die Standardanwendungen auf dem Indy-Desktop andeuten:

Irix IconCatalog MediaTools
MediaTools des Irix Desktop, so wie auf der Indy

„Enthüllung“ (1994) – und die Indy

Löse das Problem“ ist ein Projektleiterspruch, den ich seit dem Film „Enthüllung“ in vielen Situationen als Beispiel verwende, wenn es darum geht, viele Folgeprobleme und Symptome dadurch zu erledigen, dass man sich auf das eigentliche Problem konzentriert und dieses löst.  Die SGI Indy (inkl. SGI und deren Technologien, sowie die IRIX-Benutzeroberfläche) wurde vielen Menschen durch den Film „Enthüllung“ (Disclosure) mit Michael Douglas und Demi Moore bekannt. Bekannt auch durch das Beispiel einer futuristischen 3D-Benutzeroberfläche — dem sogenannten „virtuellen Korridor“.

In dieser filmischen Vision bewegt sich der Protagonist durch einen dreidimensionalen Akten- und Datenraum, um digitale Informationen zu suchen. Zwar war diese Darstellung stark überzeichnet, doch sie beruhte auf echten Technologien, die SGI damals entwickelte:

  • Virtuelle 3D-Interfaces, wie sie in Forschungsprojekten unter IRIX tatsächlich existierten

  • Frühe Navigationskonzepte, die mit VR und 3D-Objektbrowsern experimentierten

SGI Indy CRT Keyboard Mouse
SGI Indy mit Originalzubehör, Monitor, Tastatur, Maus … aber ohne IndyCam (Ausschnitt dieses Bildes im „Beitragsbild“)

Indy & IRIX – ein Gefühl von Freiheit

allein ein Blick auf die Rückseite der Indy zeigt die vielfältige Vernetzung in die digitale Welt (die einzelnen Anschlüsse der Indy werden im Wikipedia-Beitrag erklärt), ob Ethernet oder ISDN oder alle „state of the art“ Media- und Monitoranschlüsse waren vorhanden. Besonders zu beachten ist auch ein spezieller Anschluss für die 3D-Brille (1993!).SGI Indy back

Allein die Anschlüsse auf der Rückseite (wohlgemerkt 1993) zeigten damal eine neue Dimension von Internet und „Streaming Media“ auf dem Desktop, zu dem Zeitpunkt absolut einmalig… und ein Bewusstsein für IT-Sicherheit, was ein Blick auf die IndyCam (VideoCam, WebCam) verdeutlicht. Die wohl erste WebCam auf einem Desktop Computer hatte bereits eine mechanische Abdeckung für die Linse! … und das war auch notwendig,

IndyCam SGI video camera (1993)
IndyCam mit mechanischer „Schiebe-Abdeckung“ der Linse

denn IRIX als Unix und Netzwerkbetriebssystem ermöglichte es bereits 1993 sich auf jedem Rechner weltweit im Internet einzuwählen (mit den entsprechenden Zugangsdaten) und auch Kamera (und Mikrofon) fernzusteuern und damit den Raum zu „überwachen“, in dem das System (also z.B. die Indy) stand. Es war damals ein beliebtes Spiel, nachzusehen, ob einer der Kollegen vergessen hatte, seine Kamera zu schließen und wenn das der Fall war, mal nachzusehen, wie er so arbeitet, oder was er gerade macht. Andererseits konnte man beim „Doom“ spielen (auch 1993 veröffentlicht) die Mitspielenden darüber direkt beobachten („ins Gesicht schauen“), egal ob im Nachbarraum oder auf der anderen Seite der Erde.

In Enthüllung ist realistisch zu sehen, wie die Video-Konferenzen  mit Indy und IndyCam auch tatsächlich stattfanden (wirklich zur anderen Seite der Welt), damals 1993 keine Selbstverständlichkeit.

Allein die Arbeit mit der IRIX-Benutzeroberfläche mit ihren 3D-animierten Bedienelementen und Oberflächen-Objekten vermittelte ein Gefühl von digitaler Freiheit, Zukunft und Leichtigkeit, damals noch unerreicht, selbst vom Mac.

„Ach ja, das waren Zeiten …“

Dank englischer Untertitel ist in folgendem  russischen Video (youtube) die Indy (nach einer kurzen Einführung zu SGI insgesamt) wirklich „erlebbar“ … und wird im Detail (3D-Irix Oberfläche, Animations- und Medienprogramme etc.)  inkl. früherer Preise und Zusatzausstattung vorgestellt (sehr sehr sehenswert, auch wenn man kein Russisch kann). Bekommt ein wirkliches Gefühl zur Indy und stellt euch dabei vor: DAS WAR 1993 ! (Dauer: 19:46 min):

SGI Indy, Info-Schild zum Download
6x6cm:
sgi_indy_6x6.pdf
8x8cm:
sgi_indy_8x8.pdf

 

SOL-Projektvorlagen

Projekt- und Dokumentvorlagen für SOL

Damit möglichst alle Mitmachenden so effektiv wie möglich arbeiten können, sind für einige Arbeiten und Themen unterstützende Vorlagen (z.B. Dokumentvorlagen) sinnvoll und hilfreich. Diese werden „Schritt für Schritt“ entstehen und dann hier zur Verfügung gestellt.

Farbtabelle der Inhaltsbereiche

(z.B. für die QR-Code Infoschilder)

SOL - Farbtabelle (z.B. für SOL-Infoschilder mit QR-Code), Link auf Bild für größere Version
SOL – Farbtabelle (z.B. für SOL-Infoschilder mit QR-Code), Link auf Bild für größere Version

Die Hauptinhaltsbereiche entsprechen der Themen-Struktur der Wikipedia. „Gesellschaft“ haben wir noch einmal farblich unterteilt, da darunter sowohl „Politik“ als auch „Umwelt“ fällt. „Wissenschaft, Bildung und Ausbildung“ist vielfältig und Themenübergreifend => Farbverlauf/Regenbogen. Zu jedem Themenbereich ist der „RGB-Farbwert“ angegeben, falls jemand die Farben selbst „setzen“ muss.

Vorlagen für SOL Info-Schilder (8x8cm / 6x6cm)

Es gibt jeweils pro Farbe (Themenbereich) eine Vorlage (Powerpoint) für die 8x8cm und die 6x6cm Info-Schilder. Diese lassen sich auch mit „Libre Office“ nutzen. Einfach „Titel, QR-Code, Link“ anpassen und ausdrucken => fertig ist das quadratische Info-Schild (8x8cm oder 6x6cm).

Vorlagen für die Info-Schilder:
Info-Schilder Vorlagen
6x6cm:
sol_wissenschaft_schule_farbverlauf_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_wissenschaft_schule_farbverlauf_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_gesellschaft_natur_gruen_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_gesellschaft_natur_gruen_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_sport_hellblau_tuerkis_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_sport_hellblau_tuerkis_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_technik_blau_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_technik_blau_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_gesellschaft_sonstige_gelb_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_gesellschaft_sonstige_gelb_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_kunst_lila_6x6_
vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_kunst_lila_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_religion_orange_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_religion_orange_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_geographie_weinrot_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_geographie_weinrot_
8x8_vorlage_20251123.pptx
6x6cm:
sol_geschichte_rot_terrakotta_
6x6_vorlage_20251123.pptx

8x8cm:
sol_geschichte_rot_terrakotta_
8x8_vorlage_20251123.pptx

Die „Hintergrundbilder“ der Infoschilder, wenn ihr sie selbst (anders als mit Powerpoint erstellen möchtet (für Originalgröße auf Bild klicken) :

Weitere Vorlagen in Arbeit

Smart Object Learning (SOL)

SOL – Freie Bildung – digitale Lernpfade

Willkommen bei den „digitalen Informationstafeln“ im Internet.

SOL – Smart Object Learning, objektbasiertes Lernen mit freien Lerninhalten (OER – Open Educational Resources),
ist ein freies Bildungsprojekt nach Bildungskonzepten des aracube e.V. , bei dem alle mitmachen können, jede Kommune, Organisation, Initiative oder Privatperson, die Wissen und Erfahrungen weitergeben möchten.

Bei SOL werden real existierende „Objekte“ mit entsprechendem digitalem Wissen zu diesen Objekten verbunden/angereichert. Vereinfacht ist es die „digitale Informationstafel“ zu einem Objekt. Es wird ein kleines Schild mit QR-Code am oder neben einem „Objekt“ angebracht. Über diesen „Link“ kommt man zur zugehörigen digitalen Informationstafel im Internet .

SOL kann man auch als eine pragmatische (barrierearme) Umsetzung des „Augmented Reality“ Ansatzes (Realität wird mit digitalen Informationen angereichert) verstehen. Diese „digitalen Informationstafeln“ werden beim „Smarten Objektbasierten Lernen“ als „Lernpfade“ (oder auch „Wissenspfade“) bezeichnet, da nicht jede Information selbst eingebunden ist, sondern in sinnvoller Reihenfolge auf die jeweils möglichst besten Informationen zu diesem Thema verwiesen werden (siehe: „Abstract-Modell“ – OER Lernpfade, aracube e.V.)

Lernpfade = Abstract-Modell (Dirk Liesch)
Lernpfade = Abstract-Modell (Dirk Liesch)

Ob es sich bei dem „Objekt“ um ein Bauwerk, eine Blumenwiese,  ein Kunstwerk, eine Pflanze oder um ein (abstrakteres „Objekt“) Thema der „Mathematik Klasse 5“ (z.B. aus der Geometrie) handelt, ist dabei gleichwertig.

Außerdem sind bei SOL alle „Lernpfade“ freie Bildungsinhalte (OER –  Open Educational Resources) nach der Lizenz „CC-BY 4.0“ (oder optional CC0 / PD, wenn extra erwähnt). Deshalb können die SOL-Lernpfade („digitale Informationstafeln“) kostenfrei wiederverwendet, kopiert und geändert werden und vor allem auch mit vertraulichen oder kommerziellen Inhalten kombiniert werden. Gerade diese Kombinierbarkeit bietet in Zeiten von KI (Künstlicher Intelligenz) interessante Möglichkeiten.

SOL ist also eine öffentliche freie Sammlung von Wissen (Lernpfaden) zu real existierenden „Objekten“. Vorbild ist ganz klar die „Wikipedia“, wobei der konkrete Fokus klar abweicht und somit nicht in die „Wikipedia“ selbst passt.

Als erste Praxisbeispiele „zum Anfassen“ (Pilotbeispiele) existieren z.B.:

Lernpfad der Mauerbienen-Aktion
Lernpfad der Mauerbienen-Aktion

Dieser „Mauerbienen-Nistblock“ Lernpfad veranschaulicht auch die mehrfache (hierarchische) Bedeutung des Begriffes „Lernpfad“.  Dieser „digitale Lernpfad“ der Mauerbienen-Aktion konzentriert sich auf den konkreten physikalischen „Nistblock“ und vertieft darum das Thema „Wildbienen und Wildbienenschutz“.  Steht so ein Nistbblock auf dem „Naturlehrpfad“ einer Gemeinde, so ist dies nur EIN Objekt (ein Baustein) auf diesem realen Lehrpfad. Wenn jedes Objekt dieses Naturlehrpfads mit so einem digitalen Lernpfad „hinterlegt“ ist, ergibt sich eine „Sammlung/Collection“ dieser einzelnen digitalen Lernpfade der interessanten Punkte (Objekte)  z.B. in der Reihenfolge auf dem  Naturlerhpfads. Überall (Kommune, Schule, Kleingarten etc.) wo ein solcher Nistblock verwendet wird, kann der existierende „Mauerbienen-Nistblock“ Lernpfad wiederverwendet werden. Er braucht also nur EINMAL erstellt und gepflegt zu werden und kann tausende Male wiederverwendet werden.

aracube Nachhaltigkeits-Glas – Inhalte1
aracube Nachhaltigkeits-Glas

Der Lernpfad zum  „Nachhaltigkeitsglas“ des aracube e.V.  , ist ein Beispiel, wie SOL auch für „Kunstobjekte“ und „Kunstinstallationen“, Sammlungen und in Museen eingesetzt werden kann. Hier im konkreten Beispiel des „Nachhaltigkeitsglases“ um über das Thema Nachhaltigkeit aus ungewöhnlicheren Perspektiven nachzudenken, als dies derzeit „Mainstream“ ist. Die Objekte eines Museums sind dann wiederrum eine „Sammlung/Kollektion“ von digitalen Lernpfaden, ggf. geordnet nach Räumen oder Themenbereichen des jeweiligen Museums.

Aufbau und Finanzierung von SOL

Der aracube e.V. ist bis heute ein sehr kleiner Verein von OER und OSS Enthusiasten, die alle komplett ehrenamtlich mitmachen. Nur ab und zu haben wir etwas Unterstützung durch Praktika. Deshalb sind  unsere personellen (und finanziellen) Ressourcen (bisher) sehr gering. Das hat zur Folge:

  • dass der SOL-Aufbau zu Anfang nur „Schritt für Schritt“, „Mitmacher für Mitmacher“, „Partner für Partner“, „Kommune für Kommune“, „Organisation für Organisation“, „Expertin für Experte“ erfolgen kann. Eine freie Öffnung für beliebig viele „Autorinnen“ wie in der Wikipedia ist derzeit (noch) nicht machbar.  Wer aktiv mitmachen möchte, z.B. als Kommune, Organisation, Expertin oder Unterstützer meldet sich deshalb noch persönlich an „info@aracube.de“.
  • Jede Spende oder Sponsoring für den aracube e.V.  oder speziell für deses SOL-Projekt ist sehr willkommen, um SOL professioneller und effizient umsetzen zu können und in absehbarer Zukunft, beliebig viele „Autorinnen“ in unterschiedlichen Sprachen unterstützen zu können (wie die Wikipedia).

Wer an Sponsoring interessiert ist, aktiv mitmachen möchte, oder für eine Spende über 300,-€ eine Spendenquittung benötigt (darunter reicht Kontoauszug), wendet sich bitte direkt per Email an „info@aracube.de“. Wenn die Spende das SOL-Projekt unterstützen soll, schreiben sie „SOL“ an den Anfang des Überweisungstextes.

Unsere Kontoverbindung für Spenden ist:

Kontoinhaber: aracube e.V.
IBAN: DE44 8306 5408 0004 0144 72
BIC: GENODEF1SLR

QR-Code Nutzung

Es gibt viele unterschiedliche Technologien, ein Objekt zu „erkennen“ und digitale Informationen dazu anzuzeigen:

unterschiedliche Möglichkeiten zur Erkennung des Objektes
unterschiedliche Möglichkeiten zur Erkennung des Objektes

Als pragmatischen Ansatz schlagen wir derzeit in den meisten Fällen die Verwendung des QR-Codes mit dem Link auf die digitale Information zum Objekt vor. Das funktioniert derzeit auf jedem Mobilgerät ohne eine zusätzliche App installieren zu müssen.

Werden die SOL-Lernpfade über spezielle Apps genutzt, können auch RFID-Chips (z.B. zur automatischen Anzeige „im Vorbeigehen“), die Bilderkennung (z.B: Pflanzen, Insekten, Tiere), die Sounderkennung (z.B. Vogelstimmen) oder die Positionserkennung (z.B.  Plätze in der Kommune) genutzt werden.  Insofern ist der SOL-Lernpfadansatz komplett flexibel und auch eine Umstellung auf eine andere „Objekterkennung“ ist im Nachhinein einfach möglich, ohne an den SOL-Lernpfaden selbst etwas ändern zu müssen.

SOL - Infoschilder mit QR-Code zum selber ausdrucken
SOL – Infoschilder mit QR-Code zum selber ausdrucken

Wir starten standardmäßig mit den quadratischen Infoschildern mit dem entsprechenden QR-Code, die wir am Ende jedes SOL-Lernpfades zum eigenen Ausdruck und Verwendung zur Verfügung stellen (z.B. geeignet für Ausdruck 6x6cm oder 8x8cm). Zur Nutzung an einem eigenen gleichen „Objekt“, z.B. einem Wildbienen-Nistblock: Ans Ende des Lernpfades „scrollen“ => Infoschild „downloaden“ => Ausdrucken => Ausschneiden => am oder neben dem eigenen „Objekt“ (z.B. Nistblock oder Apfelbaum) befestigen.

Die Vorlagen zum erstellen eigener neuer Infoschilder sind hier (in den Vorlagen) zum „Download“ zu finden.

Mitmacherin und Unterstützer werden

SOL nur mit EUCH

Das SOL-Bildungskonzept kann vom Grundansatz her auch dezentral umgesetzt werden, z.B. jede Kommune, jeder Verein und jede Privatperson für sich, aber:

Um diese SOL-Bibliothek (Lernpfad-Bibliothek) mit freien Bildungsinhalten (OER) nach dem Vorbild der Wikipedia zu entwickeln, die allen gemeinsam Nutzen bringt, wird EURE Mitarbeit und Unterstützung benötigt. Irgendwann sollen Tausende Mitmachende diese freien Lernpfade für SOL erstellen und pflegen (wie die Wikipedia Community), aber:

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Sei DU als eine der Ersten mit dabei!
(Sprich uns an.)

Trage Dich in unserem Newsletter ein, um über die aktuellen Entwicklungen von SOL informiert zu bleiben.

Mach mit:

  • bei der Erstellung und Pflege der Lernpfade und „Kollektionen“ als Autoren und Redakteurinnen
  • als Kommune, Verein, Organisation, Initiative, Schule (inkl. Berufsbildung), Unternehmen, Uni, Museum, Galerie oder Privatperson mit Euren „SOL-Lernpfaden“ zu Stadtrundgängen, Naturlehrpfaden, Infotafeln, Bäumen, Bauwerken, Bildungspfaden uva. „Objekten“, die durch zusätzliche digitale „Erklärungen“ an Nutzen und Bedeutung gewinnen.
  • indem Du SOL und seine „digitalen Lernpfade“ bekannt machst, in sozialen Medien über Deine Kanäle und Beiträge (instagram, tiktok, facebook, WhatsApp, youtube, X … )
  • durch die „Wiederverwendung“ existierender Lernpfade an gleichen Objekten (z.B. Nistblöcken, Apfelbäumen, Blühflächen; Computer usw.)  in Deiner Region.
  • indem Du unser Team bei anderen Aufgaben unterstützt, die zum erfolgreichen Aufbau des SOL-Projektes erforderlich sind (Autoren-Bertreuung und Unterstützung, Beratung neu mitmachender Kommunen und Organisationen, allgemeine Orga, IT, Marketing, Rechtsfragen, Finanzen, Internationalisierung etc.)
  • als Sponsor oder Spenderin, denn wir als Mitglieder des „aracube e.V.“ sind ausschließlich ehrenamtlich tätig, der Verein ist klein, und hat bisher keine finanziellen Mittel (auch keine Förderungen) um irgendeine Arbeit, Unterstützung oder auch nur Aufwandsentschädigung,  geschweige denn Mitarbeitende (auch nicht Teilzeit) zu bezahlen. Wir benötigen für den SOL-Aufbau und Betrieb auch finanzielle Unterstützung (Spenden, Sponsoring, Zuwendungen, Projektbudget etc.), insbesondere sobald das Pilotstadium verlassen wird.

Kontaktiere uns um mitzumachen oder als Sponsor oder Spenderin (am esten per Email) 

Spenden für das „SOL-Projekt“ sind  an folgende Bankverbindung möglich:

Empfänger: aracube e.V.
IBAN: DE44 8306 5408 0004 0144 72
BIC: GENO DEF1 SLR
Verwendungszweck: SOL Projekt – Spende

Wer für eine Spende über 300,-€ eine Spendenquittung benötigt (darunter reicht fürs Finanzamt der Kontoauszug), wendet sich bitte direkt per Email an „info@aracube.de“.

Autorin oder Redakteur werden

Wenn Du Objekte, Ideen, Projekte, oder Themen hast, die durch SOL-Lernpfaden aufgewertet werden können und Du Interesse hast, dafür einen oder mehrere Lernpfade selbst zu erstellen, werde Autor oder ggf. Redakteurin.

Im privaten Fall kann dies z.B. ein „SOL-Lernpfad“ für den Birnenbaum in Deinem Garten sein (den dann jede Binenbaum Besitzerin in D-A-CH auch mit nutzen kann). Bei einem Museum oder einem ZOO, können es die „digitalen Infotafeln“ (SOL-Lernpfade) für die Ausstellungsobjekte bzw. die Tiere sein. Eine Kommune möchte vielleicht einen Naturlehrpfad oder thematische Stadtrundgänge nach dem SOL-Konzept umsetzen. Vielleicht möchte eine Gemeinde auch ein „grünes Klassenzimmer“, z.B. über „Mathematik Klasse 5“ in einem Park über das SOL-Konzept umsetzen (oder ein Bildungsministerium eines Bundeslandes interessiert sich für so eine Realisierung).

Hast Du eine Idee und Interesse die entsprechenden SOL-Lernpfade dafür zu schaffen, dann nehme Kontakt zu uns auf.

Ja, SOL soll mal eine „Lernpfad-Wikipedia“ werden. Dann wirst du dich online als Autorin anmelden können und selbständig starten. Aber zur Selbstkontrolle, Selbstregulierung und Qualitätssicherung (insbesondere zur Erkennung und Beseitigung von Missbrauch) braucht es eine starke größere Autoren- & Redakteurinnen-Community. Diese haben wir (leider) zu Anfang nicht. Deshalb ist unsere Vorstellung, dass die ersten ca. 100 Redakteurinnen und ca. 300 Autoren noch „händisch“ zugelassen und eingerichtet werden (die Ersten auch noch mit persönlicher Einarbeitung). Das soll sich zukünfig nach dem Vorbild der Wikipedia ändern (Schritt für Schritt).

Einige Video-Hinweise und Video-Demos, die für das Mitmachen bei SOL hilfreich sind, stellen wir zukünftig auf unserem Youtube-Kanal „SOL-Smart Object Learning“ zur Verfügung.

Sponsor bzw. finanzielle Unterstützerin werden

wenn Du als Unternehmen, Organisation, Stiftung, Kommune, öffentliche Einrichtung, Fördermittelgeber etc. unser SOL-Projekt unterstützen/fördern möchtest, nehme direkt persönlich Kontakt mit uns auf und wir klären individuell, welche Option am besten passt.

Bitte: Sprich uns direkt an, wenn du Fragen (oder Vorschläge) hast, wie Du konkret unterstützen kannst.

Sponsorinnen/Unterstützer

Ohne unsere Unterstützer wäre das SOL-Projekt (Aufbau, Weiterentwicklung und Betrieb) nicht möglich.

Vielen Dank

(Wie Sie uns unterstützen können, finden Sie hier.)

Unsere Sponsoren:

Unsere Medienpartnerinnen:

pixabay Logo

Unsere Unterstützer:

 

Name Unterstützung
Dirk Liesch Consult SOL Unterstützung:  Bereitstellung
„open-academy“ Portal

Unsere Spenderinnen (in größerem Umfang):

Und wir danken unseren vielen ehrenamtlichen Mitmachern, deren Namen sie hier finden und denen, die uns unterstützten, aber nicht öffentlich genannt werden möchten.

VIELEN DANK

 


Kommentare/Hinweise:
Wir freuen uns über Ergänzungs- oder Änderungsvorschläge. Gerne per eMail (unbedingt mit der jeweiligen konkreten URL/Link), möglichst direkt an den jeweiligen Autorinnen oder Autoren.

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Eine interessante Informationssammlung zum Thema OER / freie Bildungsinhalte stellt die Bundeszentrale für politische Bildung unter „OER – Material für alle“ zur Verfügung.