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Kommunen, Städte und Landkreise digital erlebbar machen

Attraktive Innenstädte, moderne Informationsangebote und lebendige öffentliche Räume sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Zukunft von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Besucherinnen und Besucher erwarten heute digitale Services, einfache Orientierung und informative Erlebnisse direkt vor Ort.

Gleichzeitig verfügen Kommunen über eine Vielzahl wertvoller Orte: historische Gebäude, Denkmäler, Parks, Kunstwerke, Museen, Lehrpfade oder besondere Plätze mit Geschichte. Viele dieser Möglichkeiten, Attraktionen und Angebote sind jedoch nur begrenzt sichtbar, auf verschiedene Medien verteilt oder nur über einzelne Webseiten erreichbar.

Warum sie SOL und z.B. nicht ihre eigene Website (oder Wikipedia) nutzen sollten, finden sie im Beitrag: „Warum SOL nutzen?

SOL – Smart Object Learning verbindet reale Objekte und Orte mit digitalen Inhalten und macht Wissen genau dort zugänglich, wo es erlebt wird. Über wetterfeste QR-Code-Schilder erhalten Bürgerinnen, Bürger und Gäste mit ihrem Smartphone direkten Zugang zu Texten, Bildern, Audio- und Videoinhalten – ohne App-Installation und ohne Registrierung.

So entstehen digitale Lern-, Informations- und Erlebnisorte, die Kultur, Geschichte, Natur, Bildung und Tourismus zeitgemäß vermitteln.

Vorteile für Städte und Gemeinden

• Höhere Sichtbarkeit von Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen
• Steigerung der touristischen Attraktivität
• Längere Aufenthaltsdauer von Besucherinnen und Besuchern
• Moderne digitale Informationsangebote ohne App
• Digitale Ergänzung bestehender Informationstafeln
• Nachhaltige Nutzung bereits erstellter Inhalte
• Dauerhaft gültige QR-Codes
• Geringerer Pflege- und Verwaltungsaufwand
• Neue Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten
• Unterstützung kommunaler Smart-City-Strategien
• Aufwertung auch weniger bekannter Orte
• Langfristig verfügbare und erweiterbare Inhalte

SOL macht Wissen dort sichtbar, wo es entsteht und erlebt wird. So werden öffentliche Räume attraktiver, informativer und zukunftsfähiger – für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Gäste.

Wenn SOL für ihre Kommune, Stadt oder Landkreis interessant ist, nehmen sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir klären ihre Fragen und helfen beim Start, z.B. bei einem ersten Pilotprojekt.

Tiere erleben, Wissen vertiefen – Digitale Besucherinformation mit SOL

Ein Tierparkbesuch ist mehr als die Beobachtung von Tieren. Besucherinnen und Besucher möchten verstehen, wie Tiere leben, welche Besonderheiten sie auszeichnen, welchen Gefährdungen sie ausgesetzt sind und welchen Beitrag moderne zoologische Einrichtungen zum Natur- und Artenschutz leisten.

Tierparks stehen daher vor der Aufgabe, Wissen verständlich, attraktiv und zeitgemäß zu vermitteln. Gleichzeitig stoßen klassische Informationstafeln oft an ihre Grenzen: Der Platz ist begrenzt, Inhalte ändern sich regelmäßig und viele spannende Hintergrundinformationen bleiben für Besucher unsichtbar.

SOL – Smart Object Learning erweitert die Möglichkeiten der Besucherinformation um eine digitale Ebene – direkt dort, wo Interesse entsteht, auf einfache, offenen und pragmatische Weise.

Koala (Phascolarctos cinereus) walking along a branch in Zoo Duisburg, Germany.

Über kleine, wetterfeste QR-Code-Schilder an Gehegen, Anlagen oder Themenstationen erhalten Besucherinnen und Besucher mit ihrem Smartphone unmittelbaren Zugang zu weiterführenden Informationen. Eine App-Installation ist nicht erforderlich. Die Inhalte können jederzeit aktualisiert, erweitert und an die jeweiligen Bedürfnisse des Tierparks angepasst werden. Auch bestehende Informationsschilder können mit den SOL QR-Codes ergänzt werden.

So entsteht ein modernes Informationsangebot, das bestehende Beschilderungen sinnvoll ergänzt und den Besuchern einen tieferen Einblick in die Welt der Tiere und deren Lebensräume ermöglicht.

Warum SOL für diesen „QR-Code Ansatz“ ein richtiger Ansatz ist (z.B. gegenüber der eigenen Website, oder der Wikipedia) ist hier zu beschrieben: „Warum SOL nutzen ?“  

Wissen dort vermitteln, wo Fragen entstehen

SOL verbindet reale Objekte und Orte mit digitalen Inhalten. Die Informationen werden genau dort bereitgestellt, wo sie relevant sind – direkt am Gehege, an einer Voliere, einem Aquarium, einer Themenstation oder auf einer Fläche.

Dadurch können Besucherinnen und Besucher selbst entscheiden, wie intensiv sie sich mit einem Thema beschäftigen möchten. Während klassische Schilder einen schnellen Überblick bieten, ermöglicht SOL den Zugang zu weiterführendem Wissen, multimedialen Inhalten und aktuellen Informationen.

Chlorocebus sabaeus 02

Mögliche Inhalte sind unter anderem:

  • Tierprofile mit Verhalten, Alter und besonderen Merkmalen
  • Informationen zu Herkunft, Lebensräumen und biologischen Zusammenhängen
  • Wissenswertes über bedrohte Arten und internationale Artenschutzprogramme
  • Hintergründe zu Zuchtprojekten und Erhaltungsmaßnahmen
  • Einblicke in Pflege, Fütterung und die tägliche Arbeit der Tierpflegerinnen und Tierpfleger
  • Informationen zu Bildungsangeboten und Projekten des Tierparks
  • Bildergalerien, Audioaufnahmen und Videos
  • Aktuelle Hinweise zu Nachwuchs, besonderen Ereignissen oder Veranstaltungen

Mehrwert für Besucher und Tierpark

Durch die digitale Erweiterung bestehender Informationsangebote entsteht ein zusätzlicher Nutzen für Besucherinnen und Besucher sowie für die Einrichtung selbst.

Vorteile von SOL:

  • Mehr Wissen direkt am Gehege
  • Stärkung von Bildungs- und Artenschutzthemen
  • Intensiveres Besuchererlebnis und längere Verweildauer
  • Flexible und jederzeit aktualisierbare Inhalte
  • Einbindung von Bildern, Audio und Video
  • Nachhaltige Ergänzung bestehender Besucherinformationen
  • Einfache Nutzung ohne App-Installation
  • Offen, langfristig nutzbar und erweiterbar
  • gemeinsame Nutzbarkeit mit anderen Tierparks

Mit SOL entsteht eine Brücke zwischen dem unmittelbaren Erlebnis eines Tierparkbesuchs und vertiefendem Wissen über Tiere, Lebensräume und Artenschutz. Besucher erhalten Informationen genau dort, wo ihre Neugier geweckt wird – direkt am Tier.

So unterstützt SOL Tierparks dabei, ihre Bildungsarbeit sichtbar zu machen, Besucher intensiver einzubinden und moderne digitale Informationsangebote auf einfache Weise in den Besuchsalltag zu integrieren.

Wenn SOL für ihren Tierpark interessant ist, nehmen sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir klären ihre Fragen und helfen beim Start.

Warum SOL nutzen?

Smartes Objektbasiertes Lernen (SOL) in der Praxis

… verbindet reale Orte und Objekte mit digitalen Inhalten und macht Wissen genau dort zugänglich, wo die Realität erlebt wird.
Über QR-Code-Schildchen erhalten alle Interessierten mit ihrem Smartphone direkten Zugang zu Texten, Bildern, Audio- und Videoinhalten – ohne App-Installation und ohne Registrierung.

So entstehen digitale Lern-, Informations- und Erlebnisorte, die Kultur, Geschichte, Natur, Bildung, Tourismusthemen uva. zeitgemäß vermitteln. Realität und digitales Wissen werden so zu einer Einheit.

Die QR-Codes bleiben dauerhaft gültig. Werden Inhalte ergänzt oder überarbeitet, müssen weder Schilder ausgetauscht noch neue QR-Codes erstellt werden. Das reduziert Verwaltungsaufwand und spart langfristig Zeit und Kosten.

Warum keine eigene Website nutzen?

Viele Projekte bauen eigene Webseiten auf oder nutzen eigene vorhandene individuelle Websites.  Das hat einige bedeutende Nachteile für die Nachhaltigkeit:

  • Erstellung und Betrieb: Viele Websites, besonders geförderte „Projektwebsites“, werden nach einigen Jahren nicht mehr gepflegt werden oder ganz eingestellt.  Das wertvolle Wissen geht verloren oder verliert an Sichtbarkeit und Aktualität.
    SOL setzt auf eine gemeinsame und langfristig verfügbare Plattform. Dadurch bleiben Inhalte dauerhaft erreichbar und können jederzeit aktualisiert, erweitert und weiterentwickelt werden, auch wenn z.B. ein Förderprojekt „gestorben“ ist, oder die Finanzierung z.B. durch eine Kommune gestrichen wird.
  • Wettbewerbs-Konstellationen„: Informationen auf einer individuellen Website, z.B. einer Kommune (auch Museum, Tierparks usw.) werden von einer andern Kommune nicht ohne weiteres 1:1 mitgenutzt. Ein Infoschild zum „Apfelbaum“ in Hamburg wird wahrscheinlich nicht auf die Website der Stadt Chemnitz verweisen können. Eine neutrale Plattform (ähnlich der Wikipedia) ist dagegen gemeinsam nutzbar, für eine gemeinsame Nutzung des Info-Schilchens zum „Apfelbaum“ durch München und Chemnitz.
  • Wiederverwendung und Nachnutzung: Tolle freie Informationen zu einzelnen Themen werden auf einer von vielen individuellen Websites viel schlechter zur Wiederverwendung und gemeinsamen Nutzung gefunden, als auf einer zentralen Plattform (z.B. „wikipedia.org“ oder „open-academy.com“)
  • Sicherheit: QR-Codes sind anfällig für „Hacker-Angriffe“ und benötigen besonders Vertrauen seitens der Nutzer. Dazu müssen die Nutzer die Website möglichst genau kennen und dieser vertrauen. Links zu „wikipedia.org“ oder „open-academy.com“ sind deshalb als zentrale Plattformen vertrauenswürdiger, als unbekanntere Domain, die z.B. nur lokal bekannt sind (z.B. „chemnitz.de“)
  • Kosten/Aufwand: Die gemeinsame Nutzung und Pflege von Informationen verusacht viel geringere Aufwände, als immer eigene individuelle Informationsschilder zu erstellen und zu pflegen (Beispiel: „Apfelbaum“ oder „Honig„).

SOL-Portal Vorteile

Durch die zentrale Plattform profitieren alle Beteiligten von einer höheren Reichweite. So entsteht ein wachsendes Netzwerk digitaler Lern- und Erlebnisorte mit deutlich größerer Sichtbarkeit als viele voneinander getrennte Projektwebsites.

SOL basiert auf dem Prinzip des offenen Wissens. Alle Inhalte werden als Open Educational Resources (OER) unter der freien Lizenz CC BY 4.0  (oder CC0/PD) veröffentlicht. Bereits erstellte Inhalte können dadurch vielfach genutzt, in neue Projekte eingebunden und von Kommunen, Bildungseinrichtungen, Museen, Vereinen oder engagierten Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam weiterentwickelt werden.

Einmal erstelltes Wissen bleibt erhalten, nutzbar und ausbaufähig. Statt immer neue Einzelprojekte und Webseiten aufzubauen, entsteht eine vertrauenswürdige, nachhaltige digitale Wissensinfrastruktur. In der Praxis kennen wir das bereits in ähnlicher Form durch die Wikipedia.

QR-Codes, die auf „open-academy.com“ verweisen, kann vertraut werden. Ein Blick auf den Link nach dem scannen des QR-Codes reicht für diese Absicherung.

Warum SOL und nicht Wikipedia?

Ja, SOL und Wikipedia haben sehr viel Ähnlichkeit, aber einige sehr wesentliche Unterschiede:

  • Wikipedia enthält Wissen zu „Begriffen“ (Lexikon). SOL enthält Wissen zu „Objekten“. Klingt theoretisch, ist aber relevant: Die Wikipedia kann nur einmal „Honig“ enthalten. SOL kann „Honig“ aus mehreren Perspektiven, unterschiedlich vom „Objekt“ abbilden. „Honig“ für den Endverbraucher (z.B. auf einem Honigglas) enhält optimalerweise andere Informationen, als für Imker (z.B. zur Honiggewinnung und deren rechtliche Grundlagen) oder für Wissenschaftler (z.B. Forschung und chemische Details).
  • In der Wikipedia kann immer die gesamte Community ein Wissenthema bearbeiten und ändern. Es ist nicht möglich, dass z.B. eine Kommune oder ein Museum die „Hoheit“ über die Information zu einem „Objekt“ (z.B. in ihrem Museum) behält. In „SOL“ behält standardmäßig erst einmal die ursprüngliche „Erstellerin“ (z.B. das Museum) die Hoheit über den Inhalt zu einem „Objekt“. Optional kann durch diese die gemeinsame, gleichberechtigte Pflege und Weiterentwicklung des Wissens zu diesem „Objekt“ an die Community „freigegeben“ werden. Kommunen, Museen, Tierparks u.a. können dadurch sicher sein, welches Wissen gerade zu ihren „Objekten“ angezeigt wird.
  • Die Wikipedia gestattet sehr viele unterschiedliche „freie“ Lizenzen, die teilweise deutliche Beschränkungen in der Wiederverwendung und Mitnutzung enthalten. Bei der Wiederverwendung und Mitnutzung muss man deshalb viel mehr beachten und es gibt viel mehr „Fallstricke“ als bei SOL. SOL konzentriert sich ausschließlich auf die Lizenzen „CC-BY“ (Nennung der Autoren) und „CC0/PD“ (Public Domain, komplett frei). Somit können die SOL Inhalte wirklich „frei“ genutzt und kombiniert werden, auch mit kommerziellem Bezug oder im Unternehmenskontext kombiniert mit vertraulichem Wissen einer Organisation.
  • SOL Wissen muss nicht „Konsens“ sein. SOL Wissen ist primär an konkrete „Objekte“ gekoppelt. Ein „Koran“ in einer Moschee muss nicht mit der gleichen „Koran“-Information verbunden sein, wie ein „Koran“ im Ethikunterricht, da es in SOL mehrere unterschiedliche Infoschilder zum gleichen Thema geben kann. Es muss also keine „global verbindliche“ Information zum „Koran“ abgestimmt werden. Hier gestattet SOL mehr „Wissensvielfalt“, mehr Diskurs und mehr Meinungsfreiheit, als das in der Wikipedia konzeptbedingt möglich ist.